> > > Musikjournalist Peter Cossé gestorben
Freitag, 14. Dezember 2018

Klavierspezialist prägte über mehrere Jahre das Feuilleton der Salzburger Nachrichten

Musikjournalist Peter Cossé gestorben

Salzburg, . Der Musikjournalist Peter Cossé ist tot. Er starb im Alter von 69 Jahren in Salzburg überraschend an Herzversagen. Der gebürtige Leipziger galt es Spezialist für Klaviermusik und ihre Interpreten. Er widmete sich als Musikjournalist und -kritiker intensiv der Interpretation von Klavierwerken und blieb stets offen und neugierig für neue interpretatorische Zugänge. Über mehrere Jahre prägte er das Musikfeuilleton der Salzburger Nachrichten; daneben war er für verschiedene Rundfunkanstalten und Magazine tätig, war Jurymitglied bei Klavierwettbewerben sowie Mitglied des Preises der Deutschen Schallplattenkritik. Zudem wirkte er als Berater von Festivals und Porträtfilmen sowie als Autor, etwa für verschiedene Anthologien.

Peter Cossé wurde in Leipzig geboren. Er studierte Philosophie und Soziologie in Salzburg und hatte dort auch später seinen Lebensmittelpunkt. Von 1971 bis 1989 war er bei den Salzburger Nachrichten, darüber hinaus arbeitete er mit zahlreichen Rundfunkanstalten, Fachzeitschriften, Zeitungen (Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel Berlin, Standard/ Wien, Hannoversche Allgemeine u.a.) und Musikmagazinen (Österreichische Musikzeitschrift, Neue Musikzeitung, Klassik heute, Fono Forum, Diapason u.a.) zusammen. Er war Jurymitglied bei Klavierwettbewerben wie dem Concours Géza Anda (Zürich), dem Franz Liszt Wettbewerb (Weimar), dem Busoni-Wettbewerb (Bozen), dem Van Cliburn Wettbewerb (Fort Worth/ Texas), dem Wettbewerb Sviatoslav Richter (Moskau) und weiteren, von 1996  bis 1998 wirkte er zudem als künstlerischer Berater des Klavier-Festivals Ruhr. Er konzipierte Klavierreihen und war Autor von Programmheften und wirkte neben seiner Autorentätigkeit auch als Redner und Dozent an Hochschulen (Musikhochschule Graz, Hochschule der Künste Bremen, Salzburger Festspiele, Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar).

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