> > > Orpheus Music Competition kürt ihre Gewinner
Sonntag, 9. Mai 2021

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Duo Bitatio, © Orpheus Competition

Duo Bitatio, © Orpheus Competition

Drei Preisträger-Ensembles können je einen Kompositionsauftrag erteilen

Orpheus Music Competition kürt ihre Gewinner

Basel, . Die Orpheus Chamber Music Competition, die in diesem Jahr an der Musik-Akademie Basel ausgetragen wurde, hat seine Gewinner bekanntgegeben. Den ersten, mit 5.000 Schweizer Franken dotierten Preis erhielt das Delta Piano Trio, bestehend aus Gerard Spronk (Violine), Irene Enzlin (Violoncello) und Vera Kooper (Klavier). Zweite wurden Antonio Vinuales (Violine) und Rosalia Gomez Lasheras (Klavier), die zusammen das Duobitatio bilden und sich über ein Preisgeld in Höhe von 3.000 CHF freuen. Der dritte, mit 2.000 CHF verbundene Platz ging an das Trio Be One; das Perkussionensemble setzt sich zusammen aus Pascal Martin, Charles Gillet und Robin Fourmeau. Die drei Preisträger haben die Möglichkeit, mit Mitteln der Stiftung Pro Helvetia je ein Werk für ihr Ensemble in Auftrag zu geben. Die Preisträgerkonzerte fanden im Rahmen des Swiss Chamber Music Festival Adelboden statt.

Das Delta Piano Trio wurde von den niederländischen Musikern Gerard Spronk (Violine), Irene Enzlin (Violoncello) und der Pianistin Vera Kooper 2013 in Salzburg gegründet. Die Trioformation hat mehrere Auszeichnungen erhalten, etwa beim internationalen Wettbewerb in Vilnius, Litauen. Gastspiele führten die drei Musiker in verschiedene eurpäische Staaten, nach Russland, Israel, China, Korea und in die USA. Besondere Auftritte bildeten Konzerte beim Salzburger Kammermusikfestival, dem New Yorker Kammermusikfestival und im Concertgebouw in Amsterdam.

Die Orpheus Swiss Chamber Music Competition wird seit 1974 ausgetragen. Er dient dem Ziel, junge Musiker am Anfang ihrer Karriere zu unterstützen. Zunächst auf Einzelmusiker beschränkt werden nun herausragende Kammermusikensembles ausgezeichnet. Der Jury unter Vorsitz von Thomas Demenga gehörten in diesem Jahr Hiroko Sakagami, Donna Wagner Molinari, Mary Ellen Woodside und Olivier Darbellay an.

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