> > > Hamburger Senat ernennt Kammersänger
Freitag, 23. Februar 2018

1 / 3 >

Renate Spingler, © Staatsoper Hamburg

Renate Spingler, © Staatsoper Hamburg

Titel werden im Rahmen des traditionellen Ensemblekonzerts für hervorragende Verdienste verliehen

Hamburger Senat ernennt Kammersänger

Hamburg, . Der Hamburger Senat zeichnet drei Ensemblemitglieder der Hamburgischen Staatsoper als Kammersänger aus. Den für herausragende Verdienste auf musikalischem Gebiet verliehenen Titel erhalten die langjährigen Ensemblemitglieder Renate Springler (Mezzosopran), Peter Galliard (Tenor) sowie Jürgen Sacher (Tenor).

"Wir zeichnen gleich drei herausragende Künstlerpersönlichkeiten aus, die der Staatsoper Hamburg als Ensemblemitglieder seit vielen Jahren eng verbunden sind und so die musikalische Landschaft unserer Stadt geprägt haben. Alle drei waren in zahlreichen und äußerst vielfältigen Rollen auf der Bühne der Staatsoper zu erleben und sind dank der hohen künstlerischen Qualität und der Kontinuität ihrer Tätigkeit wichtige Stützen des Ensembles. Mit der Ernennung zu Kammersängern erkennen wir ihr großes Engagement und ihre herausragenden Verdienste um die Staatsoper an", so der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda. Der Intendant der Hamburgischen Staatsoper, Georges Delnon, hob in einer Aussendung die zentrale Bedeutung eines festen Ensembles für die künstlerische Kontinuität und Qualität eines Opernhauses hervor und verwies auf die langjährige Mitwirkung der als Kammersänger ausgezeichneten Ensemblemitglieder. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen des traditionellen Ensemblekonzerts "Bühne frei!", bei dem unter anderem die geehrten Sänger auftreten.

Renate Spingler, geboren in Kempten, begann ihre Gesangsausbildung an der staatlichen Hochschule für Musik in München. Im direkten Anschluss an ihr Studium wurde sie 1986 Ensemblemitglied an der Hamburgischen Staatsoper. Daneben gastiert regelmäßig an Opernhäusern z.B. in Frankfurt, Dresden, Brüssel, Köln und Kopenhagen. Weitere Gastengagements führten sie nach Barcelona, Essen, München (Prinzregententheater), Nagoja (Japan), Tokio, Wien (Theater an der Wien) und Sao Paulo. Die Mezzosopranistin realisierte mehrere Plattenaufnahmen bzw. CD-Mitschnitte.

Peter Galliard wurde 1961 im schweizerischen Chur geboren und studierte unter anderem am Mozarteum in Salzburg. 1986 engagierte ihn Rolf Liebermann an die Hamburgische Staatsoper, der er seitdem als Ensemblemitglied angehört. Darüber hinaus hatte er zahlreiche Gastauftritte in Deutschland, zum Beispiel an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Deutschen Oper Berlin, in Frankfurt, Dresden und Leipzig, aber auch in Japan, Spanien, Frankreich und Israel. Fernseh-, Rundfunk-, und Tonträgeraufnahmen dokumentieren sein breit gefächertes Repertoire.

Jürgen Sacher, Jahrgang 1960, wurde in Augsburg geboren. Er ist seit 1991 Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Er tritt zudem im Konzert auf. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Berliner Staatsoper, nach Brüssel, Barcelona, Kopenhagen, an die Mailänder Scala, ans Theater an der Wien sowie zu den Salzburger Festspielen.

Der Ehrentitel des Kammersängers wird vom Hamburger Senat an Sänger verliehen, die sich anerkannte Verdienste auf dem Gebiet der Musik erworben haben. Zuletzt wurde der Titel im Jahr 2015 vergeben. Ausgezeichnet wurden unter anderen die Sopranistinnen Gabriele Schnaut, Hellen Kwon und Gabriele Rossmanith sowie der Bariton Andrzej Dobber, der Bassbariton Andreas Schmidt, der Bariton Franz Grundheber sowie die Tenöre Luciano Pavarotti und Pládicdo Domingo.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Plácido Domingo

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Entscheidung in Konstanz: Gemeinderat leht Vertragsverlängerung des Intendanten ab
Intendanz von Christoph Nix endet vertragsgemäß im Jahr 2020 (23.02.2018) Weiter...

German Design Award Kölner Opernhaus
Gestaltung der Kommunikationsmedien sowie des Corporate Design bereits in der Vergangenheit ausgezeichnet (23.02.2018) Weiter...

Studie: Singen wirkt positiv auf Parkinson-Patienten
Psychische Befindlichkeit wie auch physische Fähigkeiten verbessern sich durch regelmäßiges Singen (23.02.2018) Weiter...

Berliner Staatsoper: Fass ohne Boden
Nochmals drastische Steigerung der Kosten um rund 40 Millionen Euro (22.02.2018) Weiter...

Förderpreise der Ernst von Siemens Musikstiftung für drei junge Komponisten
Auszeichnungen sind mit jeweils 35.000 Euro dotiert (22.02.2018) Weiter...

Wolf Preis für Dirigent Adam Fischer
Auszeichnung der israelischen Wolf Foundation für den ungarischen Dirigenten (21.02.2018) Weiter...

Salzburger Festspiele freuen sich über erfolgreiches Jahr 2017
Bilanz künstlerisch wie auch wirtschaftlich sehr positiv (21.02.2018) Weiter...

Preis der Borletti-Buitoni Stiftung für Klarinettistin Annelien Van Wauwe
Stiftung vergibt zwei Preise sowie mehrere Stipendien für insgesamt 15 junge Musiker (21.02.2018) Weiter...

Sopranistin Tamara Nischnikowa gestorben
Sängerin aus Weißrussland gehörte zu den berühmtesten Musikerinnen ihrer Heimat (20.02.2018) Weiter...

Belästigungsvorwürfe gegen früheren New Yorker Ballettchef entkräftet
Zweimonatige Untersuchung der Anschuldigungen früherer Ballettmitglieder brachte keine Erhärtung (20.02.2018) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (2/2018) herunterladen (2465 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Erich Wolfgang Korngold: Sinfonische Serenade op. 39 B-Dur - Allegro moderato

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

 4442 im Portrait Musik ohne Grenzen
Programme abseits der Konventionen beim Festival Printemps des Arts de Monte-Carlo

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich