> > > Restrukturierung in Mainz: Staatsorchester wieder Teil des Theaters?
Dienstag, 19. Juni 2018

Staatstheater Mainz, © Harald_Landsrath

Staatstheater Mainz, © Harald_Landsrath unter CC0 Creative Commons

Vermeidung von Doppelstrukturen als Hintergrund der Fusionierung

Restrukturierung in Mainz: Staatsorchester wieder Teil des Theaters?

Mainz, . Das Philharmonische Staatsorchester Mainz soll organisatorisch wieder unter das Dach des Staatstheaters Mainz kommen. Entsprechende Pläne hat der Intendant des Staatstheaters, Markus Müller, vorgestellt. Hintergrund der Fusion ist die Vermeidung von Doppelstrukturen. Durch die Zusammenlegung sollen den Angaben zufolge keine Stellen wegfallen. Sollten die Pläne, deren Umsetzung frühestens im nächsten Jahr denkbar ist, realisiert werden, so ergäbe sich allerdings eine wichtige Änderung in der Finanzierung. Bislang teilen sich Land und Stadt die Subventionierung des Dreispartenhauses in Höhe von knapp 25 Millionen Euro pro Jahr. Durch die Verschiebung der Gesellschafteranteile könnte es zu einer Erhöhung des Landeszuschusses kommen, so der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro (SPD).

Das Philharmonische Staatsorchester Mainz war 2004 im Zuge einer Strukturreform aus dem Staatstheater herausgelöst worden. Ziel der nun offensichtlich gescheiterten Reform war es, dadurch die Kosten der Staatsorchester in Ludwigshafen, Koblenz und Mainz zu senken, etwa durch das Ausleihen von Musikern.

Das Stadttheater Mainz wurde 1833 durch den Architekten Georg Moller errichtet und 1998-2001 umfassend renoviert. Es ist das einzige Staatstheater in Rheinland-Pfalz. Derzeitiger Intendant ist Markus Müller. Das Theater hat über 300 Mitarbeiter und bietet mit seinen drei Spielstätten rund 1.500 Besuchern Platz.

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