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Freitag, 14. Dezember 2018

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Christoph Heesch, © Marcus Renner

Christoph Heesch, © Marcus Renner

Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und schließt CD-Aufnahmeprojekt ein

Fanny Mendelssohn Förderpreis für Cellist Christoph Heesch

Hamburg, . Der Cellist Christoph Heesch hat den in diesem Jahr zum vierten Mal verliehenen Fanny Mendelssohn Förderpreis erhalten. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und schließt ein CD-Aufnahmeprojekt ein. Die Jury unter Vorsitz des Musikkritikers Jürgen Kesting lobte Heeschs intensives und facettenreiches Spiel und ließ sich auch vom Programmkonzept der CD-Aufnahme überzeugen. Heesch plant eine Zusammenstellung von Cellokonzerten der Jahre 1924/25, bei denen ein reduziertes Begleitorchester zum Einsatz kommt. Werke für diese Besetzung schufen etwa Ernst Toch, Paul Hindemith, Jacques Ibert und Bohuslav Martinu.

Christoph Heesch wurde 1995 in Berlin geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel. Er wurde vor allem von Jens Peter Maintz ausgebildet und studiert Cello an der Universität der Künste Berlin. Er wurde bei zahlreichen Wettbewerben prämiert; so war er unter anderem Semifinalist des Königin-Elisabeth-Wettbewerbes 2017 und erhielt einen Sonderpreis des TONALI-Wettbewerbes für die beste Musikvermittlung. Er ist Stipendiat des Fördervereins Yehudi Menuhin Live Music Now und wird von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Er spielt auf einem Instrument von Domenicus Montagnana, dessen Nutzung er sich beim Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds erspielte.

Der Fanny Mendelssohn Förderpreis ist eine Privatinitiative der Hamburgerin Heide Schwarzweller und wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Weitere Partner des Fanny Mendelssohn Förderpreises sind die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Frauenkirche Dresden, das Mendelssohn-Haus Leipzig sowie das Schloss Elmau. Die Jury bestand in diesem Jahr aus Jürgen Kesting, Jürgen Ernst, Dieter Rexroth, Markus Fein, Ralf Ruhnau, Alexander Krichel sowie Holger Busse. Um sich für den Fanny Mendelssohn Förderpreis zu bewerben, muss neben dem musikalischen Vortrag ein innovatives musikalisches Konzept für ein CD-Aufnahmeprojekt vorgelegt werden, zudem die Vertretung durch einen bekannten Künstler aus dem Klassikbereich, der als musikalischer Pate fungiert.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

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