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Mittwoch, 19. September 2018

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Preisverleihung an Johannes Öllinger, © Steffen Leiprecht

Preisverleihung an Johannes Öllinger, © Steffen Leiprecht

Preisverleihung fand in München statt

Bayerischer Kunstförderpreis für Vivi Vassileva und Johannes Öllinger

München, . Die Perkussionistin Vivi Vassileva sowie der Gitarrist Johannes Öllinger sind mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2017 in der Sparte Musik ausgezeichnet worden. Weitere Förderpreisträger sind die Jazzgruppe Ensemble 11 sowie der Jazzsaxophonist Moritz Stahl. Die Förderpreise für Einzelpersonen sind mit je 6.000 Euro dotiert, das Ensemble 11 erhielt als Gruppe einen mit 10.000 Euro dotierten Kunstförderpreis. Die Preisverleihung fand gestern in München statt.

Der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) betonte im Vorfeld bei der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger: "Der Bayerische Kunstförderpreis bringt die große Wertschätzung des herausragenden künstlerischen Schaffens junger Talente zum Ausdruck. Gleichzeitig soll er diesen für ihre zukünftige Arbeit hilfreich sein. In diesem Jahr überzeugten insbesondere die starken Beiträge beeindruckender Musikerinnen und Musiker die Jury. Das Repertoire der Preisträgerinnen und Preisträger reicht von Jazz über Percussion bis hin zu Kammermusik. Die Ausgezeichneten verfügen über bemerkenswerte Talente. Sie alle stehen für Kreativität, Vielseitigkeit und hohen künstlerischen Anspruch. Schon jetzt bereichern sie die Musikszene in Bayern in beachtlicher Weise. Sicherlich werden sie ihren eingeschlagenen Weg auch in Zukunft erfolgreich weitergehen."

Viva Vassileva wurde 1994 in Hof geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie zunächst an der Violine und wechselte erst später zum Schlagzeug. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in München. Sie war Mitglied des Bundesjugendorchesters und debütierte als Solistin mit den Hofer Symphonikern. Die von mehreren Stiftungen, darunter die Robert-Bosch-Stiftung sowie der Deutsche Musikrat geförderte Musikerin gewann mehrere Preise, unter anderem zwei Sonderpreise beim ARD-Wettbewerb 2014. 2015 gründete sie das Vivi Vasileva Quintett.

Johannes Öllinger studierte Gitarre in Berlin und Würzburg. Der Preisträger mehrerer Wettbewerbe, etwa des Concorso Internationale "Ruggero Chiesa" und des Stipendienpreises der Darmstädter Ferienkurse, ist sowohl als Solist wie auch in Kammermusikensembles tätig. In besonderer Weise engagiert er sich auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik und arbeitet mit dem Ensemble für Neue Musik "piano possible" und dem Ensemble Resonanz eng zusammen. Darüber hinaus realisierte er Auftritte mit dem Ensemble Courage, goguitars, der musikFabrik NRW, dem Stuttgarter Staatsorchester, dem hr-Sinfonieorchester sowie dem Chor des Bayerischen Rundfunks. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Gitarristen Martin Steuber in der Duoformation "steuber.öllinger".

Der Freistaat Bayern verleiht in jedem Jahr bis zu 16 Kunstförderpreise an Nachwuchskünstler, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, über außergewöhnliche Begabung verfügen und hervorragende Leistungen vorweisen können. Er wird in den vier Sparten bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik und Tanz sowie Literatur vergeben. Die Preis ist für Künstler gedacht, die höchstens 40 Jahre alt sind und ihren Lebensmittelpunkt in Bayern haben.

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