> > > Lehrbeauftragte an bayerischen Musikhochschulen demonstrieren
Dienstag, 23. April 2019

Protestmarsch in München als Auftakt eines mehrwöchigen Streiks

Lehrbeauftragte an bayerischen Musikhochschulen demonstrieren

München, . Lehrbeauftragte bayerischer Musikhochschulen haben mit einer Demonstration gegen Pläne der bayerischen Landsregierung protestiert. Der Protestzug von der Münchner Musikhochschule zur bayerischen Staatskanzlei bildete den Auftakt eines mehrwöchigen Streiks, mit dem die Lehrbeauftragten auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen wollen.

Hintergrund der Aktion ist eine Aufforderung an die Lehrbeauftragten, mit ihrer Unterschrift zu bestätigen, dass ihre Unterrichtsleistung 10,75 Stunden pro Woche nicht übersteige und sie nicht an mehreren Musikhochschulen parallel arbeiten. In der Regel sind Lehrbeauftragte aufgrund der im Gegensatz zu Festangestellten deutlich geringeren Entlohnung allerdings an mehreren Bildungseinrichtungen tätig, weshalb die Erklärung dazu führen würde, dass die Lehrbeauftragten ihre Verträge nicht verlängern könnten bzw. wissentlich unwahre Angaben machen müssten. Die Lehrbeauftragten fordern darüber hinaus eine "zügige Anpassung der Lehrauftragshonorare an die Bezüge vergleichbarer Festangestellter einschließlich einer fortwährenden Dynamisierung wie im öffentlichen Dienst" sowie eine "soziale Sicherung der langjährigen Lehrbeauftragten".

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Bisherige Kommentare:

  1. Komponistenverband unterstützt Forderungen
    Der Landesverband Bayern des Deutschen Komponistenverbandes (DKV) sowie dessen Fachgruppe E-Musik solidarisieren sich mit den Lehrbeauftragten an bayerischen Musikhochschulen und unterstützen deren Streik. Die Forderungen der Lehrbeauftragten, die einen wesentlichen Teil zur Ausbildung an Musikhochschulen beitrügen, werden durch den Verband bekräftigt.
    Redaktion, 15.11.2017, 08:46 Uhr

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