> > > Kopieren von Noten: Verbesserte Konditionen für Musikschulen
Mittwoch, 30. November 2022

Pauschalvertrag zu Kopierlizenzen zwischen dem Verband deutscher Musikschulen und GEMA sowie VG Musikedition

Kopieren von Noten: Verbesserte Konditionen für Musikschulen

Bonn, . Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) sowie die Verwertungsgesellschaften GEMA und VG Musikedition haben sich auf eine neue Vereinbarung zum Kopieren von Noten geeinigt. Der Pauschalvertrag, der ab Beginn des kommenden Jahres gilt, erlaubt öffentlichen Musikschulen das Kopieren von Musiknoten mit verbesserten Konditionen. Nach dem Vertrag ist die urheberrechtliche Vergütung der zu berechnenden Vokal- und Instrumentalschülerzahl deutlich geringer als nach der bisherigen Regelung. Die Vergütung sinkt damit von 11,64 Euro auf 6,37 Euro je Schüler. Der Bundesvorsitzende des VdM, Ulrich Rademacher, kommentierte die getroffene Einigung: "Wir freuen uns sehr, dass der Auftrag der Mitgliederversammlung des VdM erfolgreich verhandelt werden konnte und im neuen Pauschalvertrag deutlich günstigere Vergütungssätze durch erheblich höhere Rabattspannen erzielt werden konnten. Zudem wird ein hoher Verwaltungsaufwand für die Musikschulen durch Entfallen der Titeldokumentationen vermieden."

Konkretisiert wurden auch die Werke, auf die sich der Pauschalvertrag bezieht. Die Kopierlizenz umfasst danach kleinere Werke wie Lieder, Pop-Songs oder vergleichbare abgeschlossene Werke aus anderen Stilbereichen mit einer Spieldauer von max. etwa fünf Minuten sowie 20 Prozent von Werken größeren Umfangs wie einzelne, musikalisch abgrenzbare Abschnitte bei mehrsätzigen Werken. Hierbei handelt es sich um Richtwerte in Bezug auf die Spieldauer für die Musikschulpraxis. Anders ist dies bei Ausgaben größeren Umfangs, bei denen bis zu 20 Prozent der Ausgabe als exakte Grenze vervielfältigt werden dürfen. Musikschulen, die an der Kopierregelung im Rahmen des Pauschalvertrags nicht teilnehmen, können weiterhin bei der GEMA einzelne Vervielfältigungsrechte erwerben.

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