> > > Kulturkreis der deutschen Wirtschaft: Musikpreise an Friedrich Thiele und Valentino Worlitzsch
Donnerstag, 14. Dezember 2017

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Friedrich Thiele, © Sima Dehgani

Friedrich Thiele, © Sima Dehgani

Preisverleihung im Münchner Prinzregententheater

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft: Musikpreise an Friedrich Thiele und Valentino Worlitzsch

München, . Die Cellisten Friedrich Thiele und Valentino Worlizsch haben den Musikpreis 2017 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft erhalten. Im Rahmen eines Preisträgerkonzerts im Münchner Prinzregententheater wurde Friedrich Thiele mit dem ersten Preis des Violincello-Wettbewerbs "Ton & Erklärung" ausgezeichnet. Der erste Platz ist mit 10.000 Euro dotiert. Der mit 5.000 Euro dotierte zweite Preis ging an Valentino Worlitzsch. Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Olivier Tardy.

Friedrich Thiele wurde 1996 in Dresden geboren. Cellounterricht erhielt er in der Kinderklasse der Musikhochschule Dresden, ab 2007 besuchte er das Dresdner Landesgymnasium für Musik "Carl Maria von Weber". 2011 wurde er Jungstudent bei Peter Bruns in Leipzig. Er hat mehrere Preise und Auszeichnungen erhalten, etwa beim Cellowettbewerb in Liezen sowie beim Dotzauer-Wettbewerb und von der Deutschen Stiftung Musikleben, die seine Laufbahn fördert. Er ist Mitglied des Bundesjugendorchesters, seit 2012 als Solocellist.

Valentino Worlitzsch, Jahrgang 1989, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren am Cello und Klavier. Er studierte Cello in Hamburg und Paris, darüber hinaus ergänzte er seine Celloausbildung in Weimar bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Er wirkt seit 2015 als dessen Assistent in Weimar, darüber hinaus studiert er Klavier und Dirigieren. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnunten erhalten, etwa beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Musikwettbewerb "Pacem in Terris" in Bayreuth, beim Grand Prix Emaneul Feuermann, dem Janacek-Wettbewerbs, beim Musikwettbewerb der ARD in München und beim Tschaikowsky-Wettbewerb. Seine Laufbahn wurde durch die Studenstiftung des Deutschen Volkes, die Oscar und Vera Ritter-Stiftung, die Yehudi Menuhin Stiftung und ein Masefield-Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung gefördert. Bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Ludwigsburger Schlossfestspielen trat er als Solist auf, zudem arbeitete er mit Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, den Düsseldorfer Symphonikern oder den Nürnberger Symphonikern zusammen.

Die Besonderheit des Wettbewerbs "Ton und Erklärung - Werkvermittlung in Musik und Wort" liegt in den obligatorischen Wortbeiträgen der Teilnehmer, in denen jeder Künstler seine musikalische Darbietung erklärt. Neben dem Preisgeld und weiteren Auftritten beinhaltet die jährlich in einem wechselnden Fach ausgeschriebene Auszeichnung eine CD-Produktion sowie die Uraufführung eines Auftragswerkes. Zu den Auftragskomponisten des Kulturkreises gehörten bislang unter anderem Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka, Manfred Trojahn und Andreas Widmann.

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. fördert seit 1951 verschiedenste Künstler in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik. Insgesamt gehören ihm etwa 450 Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten an.

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