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Dienstag, 12. Dezember 2017

An der Metropolitan Opera sowie an Broadway-Bühnen erfolgreiche Sängerin wurde 96 Jahre alt

Sopranistin Branda Lewis gestorben

Westport, . Die US-amerikanische Sopranistin Brenda Lewis ist tot. Sie starb im Alter von 96 Jahren an ihrem Wohnsitz in Westport (Connecticut). Lewis feierte sowohl an bedeutenden Opernhäusern, etwa der New York City Opera, der Wiener Volksoper, dem Zürcher Opernhaus oder der Philadelphia Opera, wie auch an Broadway-Bühnen große Erfolge. Zwischen 1952 und 1965 trat sie an der Metropolitan Opera auf und begeisterte das Publikum mit ihrer volltönenden Stimme und ihrem großen Tonumfang.

Lewis, Jahrgang 1921, wurde in Harrisburg, Pennlylvania, geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie als Jugendliche, bereitete sich jedoch zunächst auf ein Medizinstudium vor, parallel dazu trat sie als Sängerin auf. Ein Stipendium ermöglichte ihr dann ein Gesangsstudium am Curtis Institute of Music. Nach ihrem erfolgreichen Debüt bei der Philadelphia Opera Company trat sie 1944 zum ersten Mal am Broadway auf. Engagements am Broadway realisierte sie parallel zu Engagements an der New York City Opera, wo sie zwischen 1953 und 1958 regelmäßig auftrat, an der Metropolitan Opera (1952 bis 1965) sowie an internationalen Opernhäusern, etwa an der Opéra de Montréal, dem Teatro Municipal in Rio de Janeiro, der Cincinnati Opera, der Pittsburgh Opera sowie der Seattle Opera. Nach ihrer aktiven Sängerkarriere unterrichtete sie Gesang, unter anderem an der Hartt School of Music, und realisierte eigene Inszenierungen.

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