> > > Musikjournalistin Eleonore Büning erhält Pro Musica Viva-Preis 2017
Donnerstag, 14. Dezember 2017

Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert

Musikjournalistin Eleonore Büning erhält Pro Musica Viva-Preis 2017

Mainz, . Die Musikjournalistin und -kritikerin Eleonore Büning erhält den diesjährigen Preis der Pro Musica Viva-Stiftung. Die von der Maria Strecker-Daelen-Stiftung verliehene Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt herausragende Leistungen im Bereich der Musik, des Schreibens über Musik sowie für besonderes Engagement zur Förderung des Stellenwerts, den Musik in der Gesellschaft einnimmt. In der Begründung heißt es: Eleonore Bünings Name "steht für klare Urteile über künstlerische Leistungen in unmissverständlicher,
pointierter Sprache. (...) Basis ihrer Kritik sind immer höchste Anforderungen an die künstlerische Qualität einer Interpretation. Mehr als andere Kritiker gestattet sie es sich, ihre Persönlichkeit im Text durchscheinen zu lassen, ohne willkürlich zu urteilen. Es gelingt ihr, Strenge mit Sinn für Albernheit zu verbinden, seriös und dabei höchst unterhaltsam zu schreiben, so dass ihre Texte ebenso erhellend wie vergnüglich zu lesen sind. Ihr immenses Wissen und ihre Streitbarkeit bringt sie auch als Jurorin beim Preis der deutschen Schallplattenkritik ein. Eleonore Büning ist eine im höchsten Maße unverwechselbare, laute und unverzichtbare Stimme in der deutschen Medienlandschaft." Die Auszeichnung wird Ende Oktober im Mainzer Stadttheater verliehen.

Eleonore Büning wurde am 2. Januar 1952 in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Bonn auf. Ihre musikalische Ausbildung begann sie mit Flöte und Violine, ergänzt später durch Klavierunterricht. Sie studierte Musik-, Literatur- und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und war von 1972 bis 1976 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Institut der FU Berlin. Nach ihrer musikwissenschaftlichen Promotion verlegte sie den Schwerpunkt ihres Tätigkeitsbereichs auf den Musikjournalismus. Sie schrieb unter anderem für die Weltwoche in Zürich, die taz in Berlin und den Rheinischen Merkur in Bonn, darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit verschiedenen Rundfunkanstalten zusammen. 1994 ging sie als Musikredakteurin zur Wochenzeitung Die Zeit und wechselte 1997 zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zwischen 2008 und 2012 verantwortete sie das Musikressor der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Darüber hinaus ist sie Jurymitglied des Preises der Deutschen Schallplattenkritik. Für ihr Engagement auf dem Gebiet des Musikjournalismus und der Musikkritik wurde sie 2014 mit dem Musikpreis des Heidelberger Frühlings ausgezeichnet.

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