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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Einmalzahlung soll Finanzloch verringern

Stadt Halle schießt finanziell angeschlagener Oper knapp 1,7 Millionen Euro zu

Halle, . Die Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (Saale) erhält laut Informationen der Mitteldeutschen Zeitung von der Stadt Halle eine einmalige finanzielle Sonderhilfe in Höhe von 1,696 Millionen Euro. Damit soll die Zahlungsunfähigkeit der Oper Halle abgewendet werden. Das Defizit der zum größten Teil von der Stadt Halle und zu einem kleineren Teil vom Land Sachsen-Anhalt getragenen Musikinstitution war im Mai bekannt geworden (klassik.com berichtete). Das Land hatte im Anschluss an die Enthüllung des Finanzlochs der Hallenser Oper weitere finanzielle Unterstützung versagt und auf die Stadt Halle verwiesen. Laut Geschäftsführung der Hallenser Theater, Oper und Orchester GmbH sei das Defizit hauptsächlich auf rückläufige Umsätze, Steigerung der Honorare externer Künstler, Mehrkosten beim Chor sowie die kurzfristige Erneuerung der Klimaanlage zurückzuführen.

Die Bühnen Halle vereinen die fünf Sparten Oper, Ballett, Staatskapelle, Neues Theater, Puppentheater und Thalia Theater. Finanziert werden sie neben Eigeneinnahmen von der Stadt sowie dem Land Sachsen-Anhalt. Dieses hatte 2014 seine bis dahin gewährte Unterstützung von jährlich 12 Millionen Euro auf 9 Millionen reduziert. Um diese Kürzung aufzufangen, sollten bis 2019 Stellen abgebaut sowie die Budgets der Sparten gekürzt werden. Von dem jährlichen Etat in Höhe von knapp 30,9 Millionen Euro kommen 21,267 Millionen Euro von der Stadt Halle.

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