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Montag, 14. Juni 2021

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Katharina Klement, © Musikforum

Katharina Klement, © Musikforum

Weitere Auszeichnungen für Krzysztof Knittel und Otto Wanke

Gustav Mahler Kompositionspreis für Katharina Klement

Klagenfurt, . In Klagenfurt haben drei Komponisten den Gustav Mahler Kompositionspreis erhalten. Preisträger der 19. Ausgabe des Kompositionswettbewerbs sind die Österreicherin Katharina Klement, Krzysztof Knittel aus Polen sowie der Tscheche Otto Wanke. Die von der Stadt Klagenfurt in Zusammenarbeit mit dem Musikforum Viktring verliehenen Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert. Die drei Preisträger erhielten von der Wettbewerbsjury nach Einsendung ihrer Skizzen die Aufgabe, einen Akt aus dem Oratorium "Mein Herz ist wie ein Stein" neu zu vertonen.

Katharina Klement wurde 1963 in Graz geboren. Sie studierte Klavier und Komposition, an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien beschäftigte sie sich im Rahmen ihres Studiums mit elektroakustischer und experimenteller Musik. Darüber hinaus nahm sie Impulse aus den Bereichen Plastik/Skulptur und Tanzimprovisation auf. Sie wirkt als Komponistin und Interpretin im Bereich elektronischer und instrumentaler sowie notierter und improvisierter Musik und realisierte zahlreiche genreübergreifende Kunstprojekte mit Musik, Musik und Video sowie Installationen. Ihre Werke wurden international aufgeführt, zu den Auftraggebern gehörten etwa der ORF, die Stadt Wien, das Land Steiermark, das Klangforum Wien oder das Kammerorchester Wien. Ihre Laufbahn wurde vielfältig gefördert, unter anderem mit dem Staatsstipendium für Komposition (2002 bis 2011), dem Österreichischen Kunstpreis 2013 oder dem Förderpreis der Stadt Wien. Sie lehrt seit 2006 Computermusik und Elektronische Medien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und war Mitarbeiterin bei den Projekten "Knowledge through Art" sowie "Patterns of Intuition".

Der Gustav Mahler Kompositionspreis wird von der Stadt Klagenfurt zusammen mit dem Musikforum Viktring seit 1995 vergeben. Der Wettbewerb dient unter anderem dem Ziel, Potentiale zwischen improvisierter und notierter Musik zu erschließen.

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