> > > Oper Köln legt Bilanz der Spielzeit 2016/17 vor
Samstag, 21. April 2018

Kölner Oper, © Rakoczy / Arge SBK

Kölner Oper, © Rakoczy / Arge SBK

Auslastung der Oper Köln an der Ersatzspielstätte Staatenhaus lag bei rund 82 Prozent

Oper Köln legt Bilanz der Spielzeit 2016/17 vor

Köln, . Die Oper Köln hat ihre Bilanz der vergangenen Spielzeit vorgelegt. Es konnten insgesamt 107.058 Karten verkauft werden, die Auslastung der Veranstaltungen, die am Interimsspielort Staatenhaus stattfanden, lag bei rund 82 Prozent. Puccinis "Turandot" konnte eine Auslastung von 100 Prozent verbuchen, auch Verdis "Falstaff" sowie "Das Lied der Frauen vom Fluss" berreichten Auslastungsquoten von über 95 Prozent. Hohen Zuspruchs erfreuten sich zudem die Kinderopern "Die Heinzelmännchen von Köln" und "Hoffmanns Erzählungen" (für Kinder und Erwachsene). Die Kindersoper erwies sich somit in ihrer 21. Spielzeit als erfolgreiche Sparte des Hauses. Auffallend hoch war insgesamt das Interesse des jüngeren Publikums von Kindern, über Jugendliche bis zu Studenten; knapp 21 Prozent der Karten wurden an Zuschauer dieses Segmets verkauft.

"Es ist uns ein Anliegen, den Opernliebhabern aus Köln und der Umgebung im Staatenhaus eine so hohe Qualität zu liefern, wie man sie bei der großen Tradition der Oper Köln erwarten darf. Die Besucherzahlen zeigen es: Das für unterschiedlichste Formate geeignete Staatenhaus mit seinen drei Sälen ist dem Publikum zu einer festen Adresse für szenisch und musikalisch überzeugende Opernabende geworden", so Opernintendantin Birgit Meyer.

Das Kölner Opernhaus wurde 1957 eröffnet, das Schauspielhaus folgte 1962. Beide Häuser stehen heute unter Denkmalschutz. Ursprünglich war lediglich eine Sanierung des Opernhauses geplant, während das Theater abgerissen werden sollte. Die Sanierung wurde 2012 begonnen. Kosten- und Zeitplan der Opernsanierung sind in den vergangenen Jahren immer wieder nach oben korrigiert worden, mittlerweile liegen die Kosten bei knapp 570 Millionen Euro (klassik.com berichtete). Die Wiedereröffnung des Hauses nach mehrjähriger Sanierung war ursprünglich für November 2015 geplant. Durch Planungsfehler konnten die Bauarbeiten jedoch nicht rechtzeitig abgeschlossen werden, außerdem meldete ein Bauunternehmen während der Bauphase Insolvenz an. Derzeit ist die Wiedereröffnung im Herbst 2022 geplant.

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