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Mittwoch, 20. Juni 2018

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George Li, © Mai Li

George Li, © Mai Li

Auszeichnung mit Auftrittsmöglichkeit im KKL Luzern ist mit 25.000 Schweizer Franken dotiert

Arthur Waser Förderpreis für Pianist George Li

Luzern, . Der amerikanische Pianist George Li erhält den diesjährigen Förderpreis der Arthur Waser Stiftung in Verbindung mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Sie ist mit 25.000 Schweizer Franken dotiert und beinhaltet darüber hinaus ein Anfang Mai 2018 stattfindendes Debütkonzert im Kultur- und Kongresszentrum (KKL) Luzern mit dem Luzerner Sinfonieorchester.

George Li wurde 1995 in Boston geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von vier Jahren am Klavier, im Alter von 11 Jahren debütierte er in der New Yorker Carnegie Hall. Zurzeit studiert an der Harvard University sowie am New England Conservatory. Er wurde in der Vergangenheit bereits mit der Silbermedaille des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs ausgezeichnet und erhielt den Avery Fisher Career Grant sowie den Gilmore Young Artist Award. Als Solist trat er mit dem Los Angeles Philharmonic, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Lyon, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und dem Sydney Symphony, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem hr-Sinfonieorchester auf. Zudem spielte er bei einem Staatsbankett im Weißen Haus für Barack Obama und Angela Merkel.

Die Arthur-Waser-Stiftung wurde 1999 im Rahmen der Nachfolgeregelung von Arthur Waser als gemeinnützige karitative Stiftung gegründet. Sie unterstützt soziale Projekte in der Schweiz und in Entwicklungsländern, wobei ein Schwerpunkt auf der Förderung von Kunst und Musik in der Zentralschweiz liegt. Seit der Saison 2004/05 fördert die Arthur Waser Stiftung das Luzerner Sinfonieorchester, 2008 engagierte sich Arthur Waser selbst als einer der Gründungsstifter der orchestereigenen Stiftung. Förderpreise wurden in der Vergangenheit an den Cellisten Edgar Moreau sowie an den Organisten Sebastian Küchler-Blessing vergeben.

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