> > > Berliner Staatsoper mit positiver Spielzeitbilanz 2016/17
Freitag, 23. Februar 2018

Schiller Theater, © Thomas Bartilla

Schiller Theater, © Thomas Bartilla

Auslastung von 90 Prozent in letzter Spielzeit im Schillertheater

Berliner Staatsoper mit positiver Spielzeitbilanz 2016/17

Berlin, . Der Berliner Staatsoper hat eine positive Bilanz der vergangenen Spielzeit, der letzten in der Ausweichspielsätte im Schillertheater, gezogen. Rund 180.000 Zuschauer kamen zu den insgesamt 320 Veranstaltungen der Staatsoper, darunter waren 13 Musiktheater-Premieren, Vorstellungen von 19 Opern aus dem Repertoire sowie 84 Konzerte. Die Auslastung lag bei 90 Prozent. Weitere 50.000 Zuschauer besuchten die Tournee der Berliner Staatskapelle in New York, bei der das Orchester unter der Leitung von Daniel Barenboim sämtliche Sinfonien Anton Bruckners in der Carnegie Hall aufführte, sowie in Luzern, Wien und Hamburg.

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden wurde im Jahr 1742 eröffnet. Zahlreiche Opern erlebten hier ihre Uraufführung, darunter Alban Bergs "Wozzeck". Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zweimal durch Bombentreffer vollständig zerstört. Es folgte der Neuaufbau in den Jahren 1952 bis 1955. Die Staatsoper ist das älteste Opernhaus und Theatergebäude in Berlin und verfügt derzeit über 1.396 Plätze. Zuletzt wurde es von 1983 bis 1986 umfassend restauriert. Der Spielbetrieb der sanierten Staatsoper soll im Herbst 2017 wiederaufgenommen werden. Die Baukosten sind geplanten 239 Millionen auf 400 Millionen angewachsen.

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