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Montag, 29. Mai 2017

Verkauf der Konzertorgel zu einem symbolischen Preis

Gelsenkirchen gibt Walcker-Orgel nach Papenburg ab

Gelsenkirchen/Papenburg, . Die Stadt Gelsenkirchen hat eine Walcker-Orgel an die niedersächsische Stadt Papenburg verkauft. Die Übergabe erfolgte für einen symbolischen Preis von einem Euro. Das 1927 im Hans-Sachs-Haus errichtete Instrument mit der Opuszahl 2150 gehört zu den bedeutendsten Orgeln ihrer Zeit in Deutschland; das vor zehn Jahren restaurierte Instrument ist eine der größten noch erhaltenen Konzertorgeln der für den Orgelbau bedeutenden Firma E.F. Walcker & Cie. Die Orgel wurde zur Zeit der Weimarer Republik für den Konzertsaal des damals als hochmodern geltenden Verwaltungs- und Kulturgebäudes geschaffen. In Papenburg findet das Instrument seinen zukünftigen Platz in der St. Antonius-Kirche. Die Orgel wird damit an der sogenannten Europäischen Orgelstraße liegen; sie führt von Schwerin bis in die Niederlande.

Die traditionsreiche Orgelbaufirma Walcker wurde Ende des 18. Jahrhunderts von dem Tischler und Orgelbauer Johann Eberhard Walcker in Cannstadt begründet. Über mehrere Generationen schufen Nachkommen des Firmenbegründers bedeutsame Orgeln, zunächsts in Stuttgart und Umgebung, dann international, etwa in St. Petersburg, Tallinn, Boston, Zürich, Ulm, Leipzig, Helsinki, Lübeck, Basel, Wien und Frankfurt am Main.

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