> > > Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis 2017 für Marina Khorkova
Montag, 29. Mai 2017

Mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung schließt unter anderem Aufführung eines neues Werks ein

Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis 2017 für Marina Khorkova

Berlin, . Der Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis geht in diesem Jahr an die Komponistin Marina Khorkova. Der vom Künstlerprogramm der Berliner Kulturverwaltung in Verbindung mit der Musikakademie Rheinsberg vergebene Kompositionspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Darüber hinaus schließt die Auszeichnung die Aufführung eines neuen Werks der Komponistin in Berlin und Rheinsberg ein, zudem wird dieses Werk beim Musikverlag Friedrich Hofmeister veröffentlicht. Optional kann für ein halbes Jahr das Berliner Studio der Pariser Cité Internationale des Arts oder die Musikakademie Rheinsberg für einen Arbeitsaufenthalt genutzt werden.

Marina Khorkova, Jahrgang 1981, studierte Klavier am Gnessin-Institut in Moskau und wurde am Tschaikowsky-Konservatorium im Bereich Komposition und Musiktheorie promoviert. Ihre Kompositionsausbildung rundete sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart ab. Die in Berlin lebende Komponistin wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem beim Jessenin-Wettbewerb junger Komponisten und dem Wettbewerb junger Komponisten am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris, zudem erhielt sie den Kompositionspreis des DAAD sowie den Ernst-Krenek-Preis. Gefördert wurde ihre Laufbahn mit mehreren Stipendien, etwa von der Paul Sacher Stiftung, dem DAAD, der Russischen Förderation, der Villa Aurora (Los Angeles), der Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie der Lieselotte-Klein-Stiftung. Bei Festivals wie dem MircoFest Los Angeles, dem Steirischen Herbst, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, den Bludezener Tagen für zeitgemäße Musik, dem Pariser Quinte et Pulus, dem IMPULS-Festival in Graz sowie "Fall in Moscow" wurden ihre Werke aufgeführt.

Der Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal vergeben. Preisträger waren in der Vergangenheit Olga Rayeva, Yonghee Kim, Clara Iannotta, Milica Djordjevic, Hanna Eiermacher und Naomi Pinnock. Die diesjährige Jury wurde gebildet von Dr. Oscar Bianchi, Marta Blazanovic-Drefers und Dr. Golo Föllmer.

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