> > > Herbert-von-Karajan-Preis 2018 für Cellistin Sol Gabetta
Mittwoch, 28. Juni 2017

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Sol Gabetta, © Uwe Arens

Sol Gabetta, © Uwe Arens

Preisverleihung findet bei den Osterfestspielen Salzburg im nächsten Jahr statt

Herbert-von-Karajan-Preis 2018 für Cellistin Sol Gabetta

Salzburg, . Die Cellistin Sol Gabetta wird im nächsten Jahr den Herbert-von-Karajan-Preis erhalten. Die Auszeichnung der Osterfestspiele Salzburg, die mit 50.000 Euro dotiert ist, wurde in diesem Jahr zum ersten Mal dort vergeben. Die Preisverleihung an die in der Schweiz lebende argentinische Cellistin findet im Rahmen der Osterfestspiele im nächsten Jahr statt. Sol Gabetta wird bei dem Musikfestival auch als Solistin mit Robert Schumanns Cellokonzerts sowie in einem Kammermusik-Programm zu erleben sein. Die Auszeichnung ehrt junge Musiker für herausragende künstlerische Leistungen, wobei auch Nachwuchskünstler miteinbezogen werden sollen.

Sol Gabetta wurde 1981 als Tochter französisch-russischer Eltern in Villa María, Argentinien, geboren. Den Grundstein ihrer musikalischen Ausbildung legte der Besuch eines Musikkindergartens, mit 10 Jahren gewann sie den ersten Wettbewerb dem zahlreiche weitere Wettbewerbs-Auszeichnungen und Preise folgten, so unter anderem auch beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, beim ARD-Musikwettbewerb (1998) sowie als Preisträgerin des Young Artist Award des Lucerne Festival; zudem erhielt sie den Natalia-Gutman-Preis und den Würth-Preis der Jeunesses Musicales. Sie war Stipendiatin der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid, studierte Cello an der Musik Akademie Basel und an Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Sie wirkt als Assistentin von Ivan Monighetti an der Basler Musikakademie, Initiatorin des SOLsberg Festivals und Moderatorin eines Musikmagazins des Bayerischen Rundfunks. Sie trat bei zahlreichen Festivals mit mehreren international renommierten Klangkörpern, etwa den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National de France, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem Finnish Radio Symphony Orchestra auf. Neben solistischen Auftritten widmet sie sich in besonderer Weise auch der Kammermusik. Sie spielt auf einem Guadagnini-Cello aus dem Jahr 1759.

Der Herbert-von-Karajan-Preis wurde von dessen Witwe Eliette von Karajan anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Osterfestspiele Salzburg gestiftet. Er soll Musikern für herausragende künstlerische Leistungen verliehen werden, wobei auch Nachwuchskünstler miteinbezogen werden. Der russische Pianist Daniil Trifonov war im Jahr 2017 Preisträger.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Sol Gabetta

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