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Samstag, 19. Januar 2019

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Daniil Trifonov, © Dario Acosta

Daniil Trifonov, © Dario Acosta

Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert

Herbert-von-Karajan-Preis 2017 an Pianist Daniil Trifonov verliehen

Salzburg, . Der russische Pianist Daniil Trifonov hat den Herbert-von-Karajan-Preis 2017 erhalten. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm im Rahmen eines Konzerts der Salzburger Osterfestspiele verliehen. Trifonov ist der erste Preisträger dieser von Eliette von Karajan, Witwe des Dirigenten Herbert von Karajan, gestifteten Auszeichnung, die in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wurde. Trifonov ist in diesem Jahr Artist in Residence bei den Osterfestspielen Salzburg.

Daniil Trifonov wurde 1991 in Nischni Nowgorod geboren. Er studierte Klavier am Gnessin-Institut Moskau und rundete seine Ausbildung am Cleveland Institute of Music ab. 2010 gewann er eine Bronzemedaille bei der International Frédéric Chopin Piano Competition, im Jahr darauf ging er sowohl aus dem Arthur-Rubinstein-Klavierwettbewerb in Tel Aviv wie auch aus dem Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau als Sieger hervor. Als Solist ist er mit zahlreichen internationalen Künstlern und Klangkörpern aufgetreten, darunter das New York Philharmonic, die Münchner Philharmoniker, das Cleveland Orchestra, die Berliner Philharmoniker, das Philadelpha Orchestra sowie das Los Angeles Philharmonic. Er wurde zu verschiedenen Festivals eingeladen, etwa nach Verbier, Tanglewood oder Baden-Baden, und arbeitete auf kammermusikalischem Gebiet mit Musikern wie Gidon Kremer zusammen.

Der Herbert-von-Karajan-Preis wurde von dessen Witwe Eliette von Karajan anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Osterfestspiele Salzburg gestiftet. Er soll ab 2017 Musikern für herausragende künstlerische Leistungen verliehen werden, wobei auch Nachwuchskünstler miteinbezogen werden.

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