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Montag, 27. September 2021

Orchesterleiter galt als Spezialist für das französische Repertoire

Dirigent Louis Frémaux gestorben

Avaray, . Der französische Dirigent Louis Frémaux ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Frémaux galt als typischer Vertreter der "französischen Schule". Als Operndirigent sowie in der Zusammenarbeit mit Sinfonieorchestern stellte er französisches Repertoire, für das er als Spezialist galt, ins Zentrum seines dirigentischen Wirkens. Auch seine Einspielungen für die Deutsche Grammophon, EMI und andere Tonträgerfirmen, die teils mit Preisen ausgezeichnet wurden, bewegten sich vornehmlich ebenfalls im französischen Repertoirebereich.

Louis Frémaux wurde 1921 in Air-sur-la-Lys geboren. Er studierte am Konservatorium Valenciennes. Seine Ausbildung wurde vom Zweiten Weltkrieg unterbrochen, in dessen Folge er Mitglied der Fremdenlegion war und militärische Ehrungen erhielt. Am Pariser Konservatorium setzte er seine musikalische Ausbildung fort und wurde nach dem ersten Platz bei einem Dirigierwettbewerb 1953 Musikdirektor des Opernorchesters Monte Carlo. 1969 wechselte er als Chefdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra nach England, wo er bis 1978 blieb. Parallel dazu leitete er zwischen 1969 und 1971 das neu gegründete Orchestre Philharmonique Rhones-Alpes. Ab 1979 wirkte er als Chefdirigent des Sydney Symphony Orchestra bis 1981, danach weitere vier Jahre als Erster Gastdirigent. Er trat darüber hinaus an zahlreichen internationalen Opernhäusern auf und gastierte bei mehreren Klangkörpern; eine engere Zusammenarbeit verband ihn etwa mit dem London Symphony Orchestra, mit dem er einige weithin anerkannte Einspielungen realisierte, etwa der "Symphonie fantastique" von Hector Berlioz.

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