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Montag, 29. Mai 2017

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Staatsoper Unter den Linden Berlin, © Andreas Praefcke

Staatsoper Unter den Linden Berlin, © Andreas Praefcke unter CC BY 3.0

Auslastung der Opernhäuser zwischen 67 und 83 Prozent

Berliner Bühnen mit leichtem Besucherrückgang

Berlin, . In Berlin mussten die von der öffentlichen Hand geförderten Bühnen und Orchester im letzten Jahr einen leichten Besucherrückgang hinnehmen. Die Gesamtzahl der verkauften Eintrittskarten bei rund 9.500 Vorstellungen lag bei rund 3,05 Millionen. Zwischen 2013 und 2015 waren es jeweils mehr als 3,1 Millionen Besucher. Unter den drei Opernhäusern hatte die Deutsche Oper mit knapp 238.000 Zuschauern die höchste Besucherzahl, gefolgt von der Komischen Oper mit 192.000 Besuchern und der sanierungsbedingt im Schiller Theater residierenden Staatsoper mit 175.000 Zuschauern. In Bezug auf die prozentuale Auslastung ist die Reihenfolge genau umgekehrt: Die Veranstaltungen der Staatsoper waren durchschnittlich zu 83 Prozent ausgelastet, die der Komischen Oper hatten eine Auslastung von 81 Prozent, die Deutsche Oper in Höhe von 67 Prozent.

Im Orchestersegment führen die Berliner Philharmoniker die Statistik sowohl in Bezug auf die Besucherzahl (knapp 240.000) als auch die Auslastung (91 Prozent) an. Die Rundfunk-Orchester und -Chöre konnten sich über gut 152.000 Besucher freuen; ihre Veranstaltungen waren zu 76 Prozent ausgelastet. Knapp 150.000 Zuschauer besuchten das Konzerthaus Berlin, dort lang die Auslastung, ebenso wie beim Staatsballett, bei 76 Prozent. Die höchste Besucherzahl der Berliner Bühnen hatte der Friedrichstadt-Palast mit mehr als 468.000 Zuschauern.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB)
Portrait Konzerthaus Berlin

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