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Samstag, 22. Juli 2017

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien unter den ersten fünf im Ranking

Deutsche Musikhochschulen in internationalem Hochschulranking auf abgeschlagenen Plätzen

London, . In den World University Rankings der Firma Quacquarelli Symonds (QS) werden deutsche Musikhochschulen auf den hinteren Rängen eingeordnet. Unter den ersten fünf ist mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein einziges Ausbildungsinstitut im deutschsprachigen Raum vertreten. Sie nimmt den fünften Platz nach der Juilliard School (New York) sowie den britischen Ausbildungseinrichtungen Royal College of Music, Royal Academy of Music sowie dem Royal Conservatoire of Scotland ein.

In dem Ranking sind unter den ersten 20 Hochschulen vorwiegend US-amerikanische und britische Institutionen zu finden. Ausnahmen davon sind neben der Wiener Musikuniversität das Stockholmer Royal College of Music (Rang 6), das Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris (Rang 9) und die Sibelius Academy Helsinki (Rang 10). Die bestplatzierte deutsche Musikhochschule, die Hochschule für Musik und Theater München, nimmt zusammen mit der University of Hong Kong den 44. Platz ein. Im Bereich der Plätze 50 bis 100 sind darüber hinaus die Hochschule für Musik und Tanz in Köln, die Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin sowie die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg zu finden. Im Ranking des letzten Jahres waren noch vier deutsche Musikhochschulen unter den ersten 50 zu finden (klassik.com berichtete). Für die Auswertung in diesem Jahr wurde eine andere Methode angewandt, die Forschungspublikationen eine größere Bedeutung beimisst.

Das QS World University Ranking ist ein weltweites Hochschulranking, das die britische Firma Quacquarelli Symonds seit dem Jahr 2004 durchführt. Seit 2010 veröffentlicht der Medienpartner U.S. News & World Report die Liste als "World's best Universities". Die Einordnung erfolgt nach vier grundlegenden Kategorien: akademische Reputation, Ansehen der Institution unter den Lehrenden, wissenschaftliche Bezugnahme (Zitierung) und der sogenannte H-Index, der sowohl die Produktivität als auch die Einflusskraft von Forschungspublikationen einzelner Wissenschaftler bemisst.

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