> > > Hessischer Kulturpreis für Countertenor Andreas Scholl
Samstag, 19. Januar 2019

1 / 3 >

Andreas Scholl, © Eric Larrayadieu

Andreas Scholl, © Eric Larrayadieu

Auszeichnung ist mit 45.000 Euro dotiert

Hessischer Kulturpreis für Countertenor Andreas Scholl

Wiesbaden, . Andreas Scholl ist in diesem Jahr Träger des Hessischen Kulturpreises. Die Auszeichnung, die der Countertenor zusammen mit seiner Frau, der israelischen Pianistin Tamar Halperin, erhält, ist mit 45.000 Euro der höchstdotierte Kulturpreis in Deutschland. Beiden gelinge es, musikalische Brücken zu bauen. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bezeichnete die beiden Musiker als "außergewöhnliche Künstler, die großes internationales Ansehen genießen". Die Preisverleihung findet Anfang November im Wiesbadener Kurhaus statt.

Andreas Scholl wurde am 10. November 1967 in Eltville am Rhein geboren. Er war Mitglied der Kiedricher Chorbuben und trat als Jugendlicher am Staatstheater Wiesbaden als Solist auf. Zwischen 1987 und 1993 studierte er bei Richard Levitt sowie bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis. Sein zentrales Wirkungsfeld ist die Barockmusik. Er trat an zahlreichen Opernhäusern und bei mehreren Festivals auf. Im Jahr 1992 wurde der Countertenor mit dem Conseil de l'Europe und der Claude Nicolas Ledoux Stiftung ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sein künstlerisches Wirken von der Ernst Göhner Stiftung sowie der Association Migros ausgezeichnet.

Der seit 1982 vergebene Hessische Kulturpreis würdigt besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung. Zu den Preisträgern der Vergangenheit gehören Christoph Prégardien, Lothar Zagrosek, Christine Schäfer, Hans Zender, Tabea Zimmermann sowie Heiner Goebbels.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Tabea Zimmermann
Portrait Lothar Zagrosek
Portrait Christoph Prégardien
Portrait Andreas Scholl

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Betrunkener wirft Musikinstrumente aus Zug
Mann zieht Messer und randaliert im Regionalexpress (18.01.2019) Weiter...

Tomasz Konieczny zum Österreichischen Kammersänger ernannt
Wiener Staatsoper ehrt polnischen Bassbariton (18.01.2019) Weiter...

Hindemith-Preis 2019 für Komponistin Aigerim Seilova
Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro versehen (18.01.2019) Weiter...

Ernst von Siemens Musikpreis für Komponistin Rebecca Saunders
Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert (17.01.2019) Weiter...

Theater Altenburg/Gera mit steigenden Besucherzahlen
Erneut über 150.000 Zuschauer im Theater (16.01.2019) Weiter...

Elbphilharmonie im Museum zu sehen
Interaktives Modell des Konzerthauses ist in Hamburg zu sehen (16.01.2019) Weiter...

Festspielhaus Füssen: Ex-Geschäftsführer verurteilt
Urteil wegen Insolvenzverschleppung noch nicht rechtskräftig (16.01.2019) Weiter...

Tenor Jonas Kaufmann kritisiert Akustik der Hamburger Elbphilharmonie
Sänger macht Verbesserungsvorschlag (16.01.2019) Weiter...

100 Millionen Euro für Sanierung der Oper Düsseldorf?
Auch Neubau mögliche Alternative (16.01.2019) Weiter...

Mozarthaus Wien mit Rekordwert bei Besucherzahlen
202.000 Besucher im Mozarthaus (15.01.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

Class aktuell (4/2018) herunterladen (2986 KByte) NOTE 1 - Mitteilungen (1/2019) herunterladen (2248 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Isabelle van Keulen im Portrait "Mir geht es vor allem um Zwischentöne"
Isabelle van Keulen im Gespräch mit klassik.com über ihre Position als Artist in Residence der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, historische Aufführungspraxis und das Spielen ohne Dirigent.

weiter...
Alle Interviews...


Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich