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Samstag, 25. Juni 2022

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Andreas Scholl, © Eric Larrayadieu

Andreas Scholl, © Eric Larrayadieu

Auszeichnung ist mit 45.000 Euro dotiert

Hessischer Kulturpreis für Countertenor Andreas Scholl

Wiesbaden, . Andreas Scholl ist in diesem Jahr Träger des Hessischen Kulturpreises. Die Auszeichnung, die der Countertenor zusammen mit seiner Frau, der israelischen Pianistin Tamar Halperin, erhält, ist mit 45.000 Euro der höchstdotierte Kulturpreis in Deutschland. Beiden gelinge es, musikalische Brücken zu bauen. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bezeichnete die beiden Musiker als "außergewöhnliche Künstler, die großes internationales Ansehen genießen". Die Preisverleihung findet Anfang November im Wiesbadener Kurhaus statt.

Andreas Scholl wurde am 10. November 1967 in Eltville am Rhein geboren. Er war Mitglied der Kiedricher Chorbuben und trat als Jugendlicher am Staatstheater Wiesbaden als Solist auf. Zwischen 1987 und 1993 studierte er bei Richard Levitt sowie bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis. Sein zentrales Wirkungsfeld ist die Barockmusik. Er trat an zahlreichen Opernhäusern und bei mehreren Festivals auf. Im Jahr 1992 wurde der Countertenor mit dem Conseil de l'Europe und der Claude Nicolas Ledoux Stiftung ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sein künstlerisches Wirken von der Ernst Göhner Stiftung sowie der Association Migros ausgezeichnet.

Der seit 1982 vergebene Hessische Kulturpreis würdigt besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung. Zu den Preisträgern der Vergangenheit gehören Christoph Prégardien, Lothar Zagrosek, Christine Schäfer, Hans Zender, Tabea Zimmermann sowie Heiner Goebbels.

Weiterführende Informationen:

Portrait Tabea Zimmermann
Portrait Lothar Zagrosek
Portrait Christoph Prégardien
Portrait Andreas Scholl

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