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Sonntag, 15. September 2019

Tschechischer Dirigent auch als Orchestermanager tätig

Dirigent Jaroslav Opela gestorben

München, . Der tschechische Dirigent Jaroslav Opela ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren. Der Geiger und Dirigent wirkte seit den 1960er Jahren vor allem in Deutschland in unterschiedlicher Position. Zunächst war er Assistent des damaligen Chefdirigenten des Rundfunk-Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Rafael Kubelik, und ab 1992 Manager des Rundfunkorchesters.

Jaroslav Opela wurde am 22. Mai 1935 in Mährisch Ostrau in der damaligen Tschechoslowakei geboren. Er erhielt als Kind Violinunterricht und studierte an der Janacek-Akademie der Musischen Künste in Brünn Violine. 1958 trat er die Leitung der Staatlichen Philharmonic im tschechoslowakischen Gottwaldov an. 1966 ging er nach Deutschland und wurde Schüler von Rafael Kubelik sowie Franco Ferrara. 1968 wurde er beim Dirigentenwettbewerb der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom ausgezeichnet und ging im selben Jahr als Assistent der Chefdirigenten des BR-Symphonieorchesters nach München. Daneben wirkte er von 1992 bis 2000 als Direktor des Münchner Rundfunkorchesters. Neben Auftritten mit zahlreichen internationalen Klangkörpern und einer engen Zusammenarbeit mit dem National Symphony Orchestra in Seoul, dessen Gastchefdirigent er zeitweise war, wirkte er von 1986 bis 1995 als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater München. 1986 gründete er die Camerata Nucleare, das Kammerorchester der Energiewirtschaft Deutschlands. Von 1969 bis 2014 war er Leiter des Symphonieorchesters Wilde Gungl München und wurde von dem Orchester im direkten Anschluss zum Ehrendirigenten ernannt.

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