> > > Budapest Festival Orchestra protestiert gegen Subventionskürzungen
Dienstag, 26. September 2023

Orchester gibt spontanes Freiluftkonzert als Zeichen des Widerstands

Budapest Festival Orchestra protestiert gegen Subventionskürzungen

Budapest, . Das Budapest Festival Orchestra hat in der ungarischen Hauptstadt mit einem spontanen Freiluftkonzert gegen Subentionskürzungen protestiert. Chefdirigent und Mitgründer des Orchester Ivan Fischer sicherte den rund 2.000 Zuhörern zu: "Wir lieben Budapest, wir lassen Budapest nicht im Stich". Gegenstand des Protestes sind Subventionskürzungen der Stadt Budapest für das Orchester. Die Reduzierung der finanziellen Zuschüsse in der laufenden Spielzeit um etwa 640.000 Euro, rund 70 Prozent der städtischen Subventionen, waren für das Orchester überraschend gekommen. Begründet wurden die Kürzungen von jährlich etwa 830.000 Euro auf 192.000 Euro mit der Knappheit städtischer Mittel. Als Folge hat das Orchester mehrere Konzerte abgesagt. Die finanzielle Förderung des Budapest Festival Orchestra durch den ungarischen Staat in Höhe von 3,6 Millionen Euro bleibt von der städtischen Subventionskürzung dagegen unberührt.

Das Budapest Festival Orchestra wurde von Ivan Fischer und Zoltan Kocsis 1983 gegründet. Ausgehend von einem Projektklangkörper hat es sich zu einem stehenden Orchester entwickelt, das nicht nur in den internationalen Musikmetropolen auftritt, sondern vor allem auch in seiner Heimatstadt mit Projekten zur musikalischen Bildung und zur Belebung vernachlässigter Räume einen Beitrag zum Kulturleben leistet. Darüber hinaus hat es ein eigenes Festival etabliert. Das Orchester hat zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht, von denen mehrere mit internationalen Schallplattenpreisen prämiert wurden.

Weiterführende Informationen:

Portrait Iván Fischer

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Praemium imperiale für Trompeter Wynton Marsalis
Preis in der Kategorie Theater und Film geht an Regisseur Robert Wilson (13.09.2023) Weiter...

ARD-Musikwettbewerb 2023 kürt weitere Sieger
Deutsches Ensemble erfolgreich im Fach Klaviertrio (11.09.2023) Weiter...

Pianist Anatol Ugorski gestorben
Musiker wurde 80 Jahre alt (08.09.2023) Weiter...

Harfenistin Tjasha Gafner gewinnt ARD-Musikwettbewerb
2. Preise für Lea Maria Löffler und Alexandra Bidi (08.09.2023) Weiter...

Magdalene Ho gewinnt Clara-Haskil Klavierwettbewerb
Auszeichnung ist mit 25.000 Schweizer Franken dotiert (04.09.2023) Weiter...

Salzburger Festspiele mit Rekordauslastung
Veranstalter vermeldet mehr als 240.000 Besucher (01.09.2023) Weiter...

Österreichischer Musiktheaterpreis 2023 für Camilla Nylund
Medien-Sonderpreis für die finnische Sopranistin (01.09.2023) Weiter...

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit erfolgreicher Bilanz
Besucherauslastung bei 96 Prozent (31.08.2023) Weiter...

Preis des Musikfestes Bremen für Schlagzeuger Martin Grubinger
Ehrung für Verdienste um das Bremer Festival (30.08.2023) Weiter...

Mezzosopranistin Mathilde Ortscheidt gewinnt 14. Innsbrucker Cesti-Wettbewerb
Nachwuchspreis geht an Neima Fischer aus Deutschland (29.08.2023) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (3/2023) herunterladen (4400 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Sergej Tanejew: Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello E-Dur op.20 - Adagio piu tosto largo - Allegro agitato

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Die Pianistin Jimin-Oh Havenith im Gespräch mit klassik.com.

"Schumann ist so tiefgreifend, dass er den Herzensgrund erreicht."
Die Pianistin Jimin-Oh Havenith im Gespräch mit klassik.com.

weiter...
Alle Interviews...


Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich