> > > Sanierung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth wird teurer
Dienstag, 21. Mai 2019

Kosten steigen auf insgesant über 32 Millionen Euro

Sanierung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth wird teurer

Bayreuth, . Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hat den Auftrag für den zweiten Bauabschnitt bei der Sanierung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth erteilt, nun beginnt die nächste Bauphase. Diese umfasst die Errichtung eines Informationszentrums und eine museenähnliche Präsentation im nördlich angrenzenden Redoutenhaus. Für den Bauabschnitt werden 4,8 Millionen eingerechnet; damit steigen die Gesamtkosten auf 32,3 Millionen Euro.

Die Restaurierungsarbeiten sollen das Opernhaus, das seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, in Bezug auf den Raumeindruck in den originalen Zustand des 18. Jahrhunderts versetzen und gleichzeitig Haus- und Bühnentechnik instandsetzen. Seit drei Jahren dauern die Renovierungsarbeiten nun bereits an. 2014 war es aufgrund eines Wasserrohrbruchs zu Verzögerungen gekommen (klassik.com berichtete); daraufhin musste der eigentlich für das Jahr 2017 geplante Wiedereröffnungstermin um ein Jahr verschoben werden.

Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth wurde zwischen 1744 und 1748 im Auftrag der Markgrafen Wilhelmine und Friedrich erbaut und zählt zu den wenigen im Original erhaltenen Theater- und Opernbauten dieser Zeit. Das ganz aus Holz gefertigte Logentheater wurde von Joseph Saint-Pierre entworfen, das im Stil des italienischen Spätbarocks gestaltete Innere des Hauses stammt von Giuseppe Galli da Bibiena. Im Jahr 2012 wurde das Haus als Unesco-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

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