> > > Christoph Eschenbach wird Ehrendirigent der Bamberger Symphoniker
Freitag, 5. März 2021

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Christoph Eschenbach, © Eric Brissaud

Christoph Eschenbach, © Eric Brissaud

Mehr als 150 Auftritte mit dem Klangkörper

Christoph Eschenbach wird Ehrendirigent der Bamberger Symphoniker

Bamberg, . Anlässlich einer mittlerweile 50 Jahre währenden Zusammenarbeit haben die Bamberger Symphoniker Christoph Eschenbach zu ihrem Ehrendirigenten ernannt. Er ist damit nach Eugen Jochum, Horst Stein und Herbert Blomstedt der vierte Dirigent, dem diese Auszeichnung zuteil wird.

Im April 2014 stand Christoph Eschenbach bereits zum 150. Mal am Pult des Orchesters. Sein Debüt bei den Bamberger Symphonikernals gab er als Klaviersolist in einem Konzert im Oktober 1965, sein Einstand als Dirigent folgte 1977. Seitdem leitete er das Orchester nicht nur in Bamberg, sondern unternahm mit den Bamberger Symphonikern Tourneen in die USA, nach Südamerika, Japan, Frankreich, Österreich und ins Baltikum.

Eschenbach wurde am 20. Februar 1940 in Breslau geboren. Bei seiner Adoptivmutter Wallydore Eschenbach erhielt er im Alter von sieben Jahren ersten Klavierunterricht. 1951 begann er ein Klavierstudium bei Eliza Hansen in Hamburg und erhielt Geigen-, Bratschen- und Orgelunterricht. Noch während seiner Gymnasialzeit in Aachen begann er ein Klavierstudium an der Musikhochschule Köln, ab 1959 studierte er Dirigieren in Hamburg. Nach Auszeichnungen beim ARD-Wettbewerb (1962) und dem Concours Clara Haskil (1965) begann Eschenbachs internationale Karriere. Eine intensive und regelmäßige Zusammenarbeit verband ihn mit Herbert von Karajan und George Szell sowie zahlreichen international bekannten Sängern, die der passionierte Liedbegleiter am Klavier sekundierte. Popularität erlangten Eschenbachs Bach- und Mozart-Einspielungen mit Justus Frantz und Altkanzler Helmut Schmidt am Klavier. Ab den frühen 1970er Jahren ist Eschenbach vor allem als Dirigent in Erscheinung getreten. Neben zahlreichen Gastdirigaten bei international anerkannten Orchestern war Eschenbach Chefdirigent des Tonhalle Orchesters Zürich (1982-85), des Houston Symphony Orchestra (1988-99) und des NDR Sinfonieorchesters (1998-2004). 2003 übernahm er die Leitung des Philadelphia Orchestra, des Schleswig-Holstein Musikfestivals und war gleichzeitig Musikdirektor des Orchestre de Paris. 2010 wurde der mehrfache Grammy-Preisträger Leiter des National Symphony Orchestra in Washington D.C.

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