> > > Aktien für plattdeutsche Zauberflöte
Samstag, 24. Oktober 2020

Opernale finanziert Aufführungen mit Aktien

Aktien für plattdeutsche Zauberflöte

Sundhagen, . Der Verein Opernale gibt Aktien zur finanziellen Unterstützung einer Produktion der "Zauberflöte" in plattdeutscher Fassung heraus, die im Sommer 2016 erstmals erklingen soll. Die auf 500 Exemplare begrenzte Aktienemission mit einem Nennwert von je 49 Euro dient zugleich als Eintrittskarte für die Veranstaltung, die in den vorpommerischen Ortschaften Bröllin und Griebenow stattfinden. In der plattdeutschen Fassung der Mozart-Oper bleiben die Arientexte unverändert. Die gesprochenen Textteile werden von der Niederdeutsch-Spezialistin Petra Schwaan-Nandke in eine plattdeutsche Fassung überführt.

Der "Verein zur Förderung der Darstellenden Künste in Mecklenburg-Vorpommern" hat bereits in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen mit der Ausgabe von Aktien zur Finanzierung von Kulturveranstaltungen sammeln können. In diesem Jahr erhielt er den Kulturförderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren. Er war der Sohn des Violinisten, Komponisten und Lehrers Leopold Mozart. Wolfgang begann als Dreijähriger Klavier zu spielen und begab sich bereits mit sechs Jahren, gemeinsam mit seiner elfjährigen Schwester Nannerl, auf Konzertreisen nach München und Wien. Von 1763 an unternahmen Vater Leopold und Sohn Wolfgang eine dreieinhalbjährige Konzertreise durch Europa, auf der sie große Erfolge feierten. Zwischen 1769 und 1773 folgten weitere Reisen durch Italien, jedoch mit zunehmend weniger Erfolgen. Die Zeiten zwischen den Reisen nutzte Mozart zum Komponieren. Nach 1773 nahm er in Salzburg die Stellen als Hoforganist und Kaiserlicher Kammerkomponist an. Mozarts kompositorisches Schaffen umfasst mehr als 600 Werke, darunter Orchester-, Klavier-, Kammer-, Ballett- und Kirchenmusikwerke sowie Opern, unter anderem 'Figaros Hochzeit', 'Don Giovanni' und 'Die Zauberflöte'. Mozart starb verarmt in Wien am 5. Dezember 1791.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Wolfgang Amadeus Mozart

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Landestheater Salzburg: Corona-Fall im Publikum
Ausbreitung unter des Virus unter den Besuchern soll verhindert werden (23.10.2020) Weiter...

Staatstheater Wiesbaden stellt Spielbetrieb ein
Gesundheitsamt entzieht bisherige Sondergenehmigung für das Große Haus (23.10.2020) Weiter...

Bayern verschärft Corona-Regeln für Kulturveranstaltungen
Bei höheren Infektionszahlen nur noch maximal 50 Zuschauer erlaubt (23.10.2020) Weiter...

Los Angeles Philharmonic Orchestra sagt Rest der Saison 2020/21 ab
Keine Veranstaltungen in der Walt Disney Concert Hall wegen Covid-19 (22.10.2020) Weiter...

Bayerisches Staatsballett in Corona-Quarantäne
Sechs Tänzer infiziert (22.10.2020) Weiter...

Klavier-Festival Ruhr sagte Konzerte bis Jahresende ab
12 Veranstaltungen finden nicht statt (21.10.2020) Weiter...

Martinu-Festtage abgesagt
Jubiläumsausgabe findet nicht statt (21.10.2020) Weiter...

Bayerischer Kunstförderpreis 2020 für Sopranistin Camille Schnoor
Auszeichnung in der Sparte Darstellende Kunst auch für Sopranistin Jihyun Lee (20.10.2020) Weiter...

Österreich mit neuen Maßnahmen gegen Corona
Maximal 1.000 Besucher bei Kulturveranstaltungen erlaubt (20.10.2020) Weiter...

Pianistin Ragna Schirmer erhält Landesmusikpreis Sachsen-Anhalt
Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert (20.10.2020) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (10/2020) herunterladen (3612 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich