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Donnerstag, 22. November 2018

Größte digitale Schubert-Sammlung soll noch weiter ausgebaut werden

Schubert-Archiv im Internet öffentlich zugänglich

Wien, . Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat das Schubert-Archiv digital zugänglich gemacht. Die Schubert-Sammlung "Schubert-Online" umfasst digitale Reproduktionen zahlreicher Manuskripte, darüber hinaus auch von Erst- und Frühdrucken von Werken unterschiedlicher Gattungen. Ergänzt wird das mehr als 1.000 Dokumente umfassende digitale Konvolut durch Briefmanuskripte und Lebensdokumente des Komponisten. Es führt die Bestände mehrerer Bibliotheken zusammen. In der Zukunft soll die Schubert-Datenbank, die momentan umfangreichste digitale Sammlung rund um das Werk Franz Schuberts, noch erweitert werden.

Aufgebaut wurde die Schubert-Datenbank im Rahmen eines Projekts, das vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds gefördert wurde. Betreut wird sie von der musikwissenschaftlichen Abteilung des Instituts für kunst- und musikhistorische Forschungen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Der Komponist Franz Peter Schubert wurde am 31. Januar 1797 im österreichischen Lichtenthal geboren. Ersten Geigen- und Klavierunterricht erhielt er von seinem Vater, später von Salieri und Ruzicka. In den Jahren 1813 bis 1817 war er Gehilfe seines Vaters in der Lichtenthaler Schule. Anschließend war er als freier Künstler tätig und in den Sommermonaten als Musiklehrer auf dem ungarischen Gut des Grafen Esterházy. Schuberts kompositorisches Schaffen wird von der Symphonie h-moll ("Die Unvollendete") einerseits und dem umfangreichen Liedschaffen mit über 600 Werken andererseits dominiert. Neben Vertonungen einzelner Gedichte von Goethe, Heine und anderen sind es vor allem die Liederzyklen "Winterreise", "Die schöne Müllerin" oder "Schwanengesang", die seinen Ruhm begründeten. Franz Schubert starb 31jährig am 19. November 1828 in Wien.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Franz Schubert

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