> > > Benedikt Brydern gewinnt Crossover Composition Award
Samstag, 25. Juni 2022

Alle Preisträger gemeinsam mit dem Duo "Twiolins", © Crossover Composition Award

Alle Preisträger gemeinsam mit dem Duo "Twiolins", © Crossover Composition Award

Preisgelder in Höhe von insgesamt 11.000 Euro

Benedikt Brydern gewinnt Crossover Composition Award

Mannheim, . Der US-amerikanische Komponist Benedikt Brydern hat mit seinem Werk "Schillers Nachtflug" den Crossover Composition Award gewonnen. Brydern hatte sich bereits bei der ersten Ausgabe des Wettbewerbs 2009 durchgesetzt, in diesem Jahr ist die Auszeichnung mit 5.000 Euro dotiert. Der zweite Platz und ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro ging an Jens Hubert für sein Stück "Rock You vs. Ballerina", den mit 1.000 Euro dotierten dritten Platz belegte Johannes Meyerhöfer mit "Atem. Licht". Die weiteren Plätze vier bis sechs gingen an den Polen Dawid Lubowicz, den Ukrainer Aleksandr Gonobolin und den Ungarn András Derecskei. Die Auswahl erfolgte durch eine Publikumsjury, nachdem die Stücke vom Violinenduo "Twiolins" vorgestellt worden waren. Jede der präsentierten Kompositionen wird auch auf CD veröffentlicht.

Benedikt Brydern studierte Violine und Klavier an der Richard-Strauss-Akademie für Musik in München und erhielt von dem rumänischen Komponisten Stefan Zorzor privaten Kompositionsunterricht. Nach seinem Abschluss 1992 setzte er sein Studium mit einem Stipendium im Fach "Komposition für Film und Fernsehen" an der Thornton School of Music in Los Angeles fort. Neben Filmmusik, u.a. zu Jon Voights "The Tin Soldier", umfasst sein Werk auch klassische Musik für Symphonieorchester und Kammerbesetzungen. Als Geiger ist er Teil des von ihm mitbegründeten "Hot Club Quartette". Zu seinen Auszeichnungen zählen zwei Marmor Composition Awards der Stanford University.

Der Crossover Composition Award findet seit 2009 alle drei Jahre statt. Er wurde von dem Violinenduo "Twiolins" gegründet, um das Repertoire in der Besetzung für zwei Violinen zu erweitern. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 353 Komponisten aus 44 Ländern beworben. Die Jury für die Vorauswahl bestand neben Marie-Luise und Christoph Dingler aus Prof. Christoph Poppen, Johannes Söllner und Aleksey Igudesman.

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