> > > Rachmaninow-Preis für Dirigent Vladimir Ashkenazy
Samstag, 15. Dezember 2018

1 / 2 >

Vladimir Ashkenazy und Violetta Egorova, © Sergei Rachmaninov International Award

Vladimir Ashkenazy und Violetta Egorova, © Sergei Rachmaninov International Award

Verleihung der Rachmaninow-Bronzestatue in Lugano

Rachmaninow-Preis für Dirigent Vladimir Ashkenazy

Lugano, . Der russische Dirigent Vladimir Ashkenazy hat den internationalen Rachmaninow-Preis 2014 erhalten. Die Verleihung der Auszeichnung in Form einer goldbesetzten Bronzestatue des Komponisten fand in der vergangenen Woche in Lugano durch die Präsidentin und Gründerin des Preises, Violetta Egorova, statt. Ashkenazy erhielt die Auszeichnung für seine außerordentlichen Bemühungen um das Werk Rachmaninows, wobei die Jury insbesondere seine Gesamteinspielung der Klavierwerke einschließlich eines bisher unveröffentlichten Werks in As-Dur hervorhob, das Ashkenazy von einer Skizze in der Library of Congress in Washington kopiert hatte.

Vladimir Ashkenazy wurde 1937 im russischen Gorki geboren. Er studierte am Moskauer Konservatorium bei Lev Oborin und Boris Zemliansky. Als Pianist wurde er mit dem Gewinn des renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel 1956 und des Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau 1962 international bekannt. Unter den zahlreichen Auszeichnungen, die Ashkenazy als Pianist erhielt, befinden sich unter anderem fünf Grammys. Anfang der achtziger Jahre wandte sich der Musiker dem Dirigieren zu und wurde 1987 zum Chefdirigenten des Royal Philharmonic Orchestra berufen, wo er bis 1994 wirkte. Zwischen 1989 und 1999 leitete er das Deutsche Sinfonieorchester Berlin sowie von 1996 bis 2003 die Tschechische Philharmonie. Im Jahr 2000 wurde er Musikdirektor des European Youth Orchestra, von 2009 bis 2013 war er als Chefdirigent in Sydney tätig.

Der Rachmaninow-Preis wurde 2013 anlässlich des 140. Geburtstags und des 70. Todestags des Komponisten von der Pianistin Violetta Egorova ins Leben gerufen. Er wird jährlich von der Rachmaninow-Gesellschaft Moskau an Musiker vergeben, die sich besonders um das Werk des Komponisten verdient gemacht haben. Als erster Preisträger war 2013 der italienische Pianist und Dirigent Epifanio Comis ausgezeichnet worden.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Theater Schwerin: Kritik an Theaterleitung
Gesellschafter fordern Fünf-Punkte-Plan zur Verbesserung der Situation (13.12.2018) Weiter...

Festspiele Erl: Vergleich mit Blogger Markus Wilhelm gescheitert
Blogger will Artikel nicht widerrufen (13.12.2018) Weiter...

Prix Jeunes Solistes für Perkussionistin Marianna Bednarska
Auszeichnung ist mit 25.000 Schweizer Franken dotiert (12.12.2018) Weiter...

Maximiliansorden für Komponist Jörg Widmann und Tenor Jonas Kaufmann
Bayern ehrt Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst (12.12.2018) Weiter...

Stuttgart: Kein Konzerthaus im Park der Villa Berg
SPD und Grüne stoppen Überlegungen des Oberbürgermeisters (12.12.2018) Weiter...

Hummel-Flügel vor Restauration
Instrument soll bis 2028 restauriert sein (11.12.2018) Weiter...

Theater Lübeck erhält Spende über 50.000 Euro
Opernproduktion soll mit Spendengeldern finanziert werden (11.12.2018) Weiter...

Komponist Nikolaus Brass erhält Lindauer Kulturpreis
Auszeichnung ehrt Kulturschaffende der Stadt (11.12.2018) Weiter...

Elbphilharmonie Hamburg: Letzte Wohnung ist verkauft
Appartment kostete 11 Millionen Euro (10.12.2018) Weiter...

Land Oberösterreich übernimmt Kosten nach Ausstieg aus Linzer Theatervertrag
Landestheater ohne finanzielle Ausfälle (10.12.2018) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (11/12 2018) herunterladen (4200 KByte) Class aktuell (4/2018) herunterladen (2986 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Franz Lehár: Kaiserin Josephine - Ich heiße Sie alle ganz herzlich willkommen!

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich