> > > Dorian Dreher erhält Studio-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung
Dienstag, 11. Dezember 2018

Dorian Dreher, © Hans Jörg Michel

Dorian Dreher, © Hans Jörg Michel

Auszeichnung für beste Regie im Bereich Kammeroper ist mit 2.500 Euro dotiert

Dorian Dreher erhält Studio-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung

Mannheim, . Der Regisseur Dorian Dreher erhält den Studio-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung für die szenische Interpretation von Schuberts "Schwanengesang" am Nationaltheater Mannheim. Die Auszeichnung für die beste Regie im Bereich Kindermusiktheater, experimentelles Musiktheater und Kammeroper ist mit 2.500 Euro dotiert. Außer dem Studio-Preis werden bei der Preisverleihung Anfang Dezember auch die drei Hauptpreise vergeben, darunter der mit 5.000 Euro dotierte Götz-Friedrich-Regiepreis, der mit 2.000 Euro dotierte Karan-Armstrong-Preis und der Sonderpreis der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin für die beste Regie an dieser Spielstätte. Nominiert für die drei Preise sind Martin Berger für Strauß' "Die Fledermaus" am Staatstheater Hannover, Nadja Loschky für Puccinis "Madama Butterfly" am Theater Bielefeld und Maximilian von Mayenburg für Händels "Xerxes", ebenfalls am Theater Bielefeld.

Dorian Dreher studierte Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Paul Esterhazy. Bereits während seines Studiums war er als Regieassistent und -hospitant u.a. an der Komischen Oper Berlin, der Deutschen Oper Berlin und dem Schlosstheater Schönbrunn tätig. Als Diplominszenierung führte er 2010 Glucks "Iphigenie auf Tauris" an der Musikuniversität Wien auf. Seitdem ist er als Regieassistent am Staatstheater Braunschweig und am Nationaltheater Mannheim tätig, wo er unter anderem mit Achim Freyer, Peter Konwitschny und Christof Nel zusammenarbeitet. Zu seinen Produktionen zählen hier etwa eine Kammerfassung von Glucks "Orpheus und Eurydike" am Staatstheater Braunschweig und die nun prämierte szenische Interpretation von Schuberts "Schwanengesang" im Kulturhaus Käfertal in Mannheim.

Der Studio-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung wird seit der Spielzeit 2009/10 zusätzlich zu den drei Hauptpreisen vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Philipp Kochheim 2005 für seine Inszenierung des "Tannhäuser", Benedikt von Peter 2007 für "Chief Joseph" und Elmar Supp 2010 für "Noahs Flut" am Theater Heidelberg.

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