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Samstag, 10. Dezember 2022

Erlös von 34 Millionen Euro in der vergangenen Saison

Wiener Staatsoper erzielt Einnahmerekord

Wien, . Die Wiener Staatsoper konnte eigenen Angaben zufolge für die vergangene Saison einen Einnahmerekord verzeichnen. Sie erwirtschaftete rund 34 Millionen Euro. Bereits im letzten Jahr konnte das Haus mit 33,5 Mio. Euro den bis dahin höchsten Gesamterlös vermelden; dieser wurde nun um rund 500.000 Euro übertroffen. Die Zahl der Besucher (598.880) ging im Vergleich zur letzten Saison allerdings um rund 5.000 Zuschauer leicht zurück. Da die Anzahl der Veranstaltungen gleichzeitig von 297 (Saison 2013/14) auf 291 verringert wurde, ergibt sich ein geringes Auslastungsplus von 99,2 Prozent gegenüber 99 Prozent im Vorjahr.

Die Wiener Staatsoper wurde am 25. Mai 1869 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth eröffnet. Unter den ersten Direktoren waren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bildende Künstler für die neue Bühnenästhetik heranzog. Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend zerstört, doch bereits am 1. Mai 1945 wurden die Vorstellungen in der Volksoper und dem Theater an der Wien fortgesetzt. Die Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper fand mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik am 5. November 1955 statt. Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

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