> > > Hermann Rauhe mit Medaille für Kunst und Wissenschaft geehrt
Sonntag, 25. Juni 2017

Verleihung zum 85. Geburtstag im Gästehaus des Hamburger Senats

Hermann Rauhe mit Medaille für Kunst und Wissenschaft geehrt

Hamburg, . Der Musikwissenschaftler und Hochschuldozent Prof. Dr. Hermann Rauhe ist mit der Medaille für Kunst und Wissenschaft der Stadt Hamburg ausgezeichnet worden. Die Ehrung wurde am vergangenen Freitag anlässlich von Rauhes 85. Geburtstag im Gästehaus des Hamburger Senats verliehen. Dabei wurden unter anderem seine Verdienste in der musikalischen Nachwuchsförderung als Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Initiator der ersten Jazz- und Pop-Studiengänge gewürdigt. Zudem habe er sich als Autor von mehr als 300 Publikationen auch in der Forschung einen Namen gemacht.

Hermann Rauhe wurde am 6. März 1930 in Wanna/Niederelbe geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1951 bis 1959 Musik und Musikpädagogik an der Musikhochschule sowie eine Vielzahl von geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern an der Universität Hamburg. Nach dem zweiten Staatsexamen promovierte er zum Doktor der Musikwissenschaft, 1965 wurde er zum Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Musikhochschule ernannt. 1970 kehrte er als Ordinarius für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Musikpädagogik an die Universität zurück, bevor er von 1978 bis 2004 die Musikhochschule als Präsident leitete. Hier rief er 1981 den Modellversuch Popularmusik ins Leben, der die ersten Jazz- und Pop-Studiengänge begründete. Von 1980 bis 1982 hatte er zudem den Vorsitz der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen inne, seit 2004 ist er Ehrenpräsident der Hochschule. Zu seinen Auszeichnungen zählt die Johannes-Brahms-Medaille 2004 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse 2006.

Die Medaille für Kunst und Wissenschaft der Freien und Hansestadt Hamburg wurde 1956 gestiftet, um Personen für besondere Leistungen von bleibendem Wert für die Stadt auf den Gebieten der Forschung, Wissenschaft oder Kunst auszuzeichnen. Zu den bisherigen Preisträgern zählt unter anderem der Komponist György Ligeti.

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