> > > Waltraud Meier wird Ehrenmitglied der Berliner Staatsoper
Mittwoch, 14. November 2018

Erster Auftritt als Isolde in Berlin 1993

Waltraud Meier wird Ehrenmitglied der Berliner Staatsoper

Berlin, . Die Sängerin Waltraud Meier ist nach ihrem letzten Auftritt als Isolde im Berliner Schillertheater zum Ehrenmitglied der Staatsoper Unter den Linden ernannt worden. Intendant Jürgen Flimm und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim nahmen die Ehrung im Anschluss an die Vorstellung gemeinsam mit dem gesamten Sängerensemble und der Staatskapelle Berlin auf der Bühne vor.

Waltraud Meier wurde am 9. Januar 1956 in Würzburg geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie zunächst Anglistik und Romanistik, bevor sie sich für eine Sängerkarriere entschied. Ihr Debüt gab Meier als Lola in der Cavalleria rusticana am Würzburger Stadttheater. Es folgten Verpflichtungen in Mannheim (1976-1978), Dortmund (1980-1983), Hannover (1983-1984) und Stuttgart (1985-1988). 1983 begann sie ihre Weltkarriere in Bayreuth als Kundry in Richard Wagners Parsifal. In dieser Rolle brillierte sie in den folgenden zehn Jahren jährlich bei den Bayreuther Festspielen. 1993 wechselte Meier ins Sopranfach und übernahm die Isolde, die sie bis 1999 verkörperte. Im Jahr 2000 gab sie neben Placido Domingo die Sieglinde in der Walküre. Mit Siegfried Jerusalem dominierte sie in Bayreuth in der Folge u.a. im Parifal, der Götterdämmerung sowie Tristan und Isolde.

Meier trägt u.a. den Titel einer Bayerischen und Österreichischen Kammersängerin. Seit 2005 ist sie Mitglied im französichen Orden Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres. 2011 wurde sie mit dem Lotto-Lehmann-Ring der Wiener Staatsoper und dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet.

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