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Donnerstag, 13. Dezember 2018

Bayerische Staatsbibliothek spricht von einem "einmaligen nationalen Kulturgut"

Musikverlag Schott verkauft sein historisches Archiv

Mainz, . Der Mainzer Musikverlag Schott hat sein historisches Archiv mit zahlreichen Dokumenten und hunderten Musikautographen verkauft. Ein Konsortium unter Führung der Bayerischen Staatsbibliothek und der Kulturstiftung der Länder hat die Sammlung erworben, die nun auf die beiden Staatsbibliotheken in Berlin und München und andere Forschungseinrichtungen aufgeteilt wird. Die Bayerische Staatsbibliothek sprach von einem "einmaligen nationalen Kulturgut", es sei kein anderes Musikarchiv in ähnlicher Größe und Geschlossenheit bekannt. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, nähere Details sollen Anfang Dezember bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden.

Der Musikverlag Schott stammt aus dem Jahr 1770 und zählt zu den ältesten Musikverlagen weltweit. Nach eigenen Angaben umfasst das Archiv die Geschäftsakten von 1787 bis 1945 und das gesamte historische Herstellungs-, Musikhandschriften- und Erstausgabenarchiv von 1810 bis 1950. Darunter befinden sich auch zahlreiche Briefe und Musikhandschriften von Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Frédéric Chopin, Jacques Offenbach und Carl Orff. Durch den gemeinsamen Ankauf soll die Nutzbarkeit des Archivs und seiner Bestandteile gesichert werden, wozu auch eine Digitalisierung beitragen soll.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Ludwig van Beethoven
Portrait Frédéric Chopin
Portrait Jacques Offenbach
Portrait Richard Wagner

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