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Donnerstag, 22. November 2018

US-amerikanischer Musiker wurde nur 29 Jahre alt

Früher Tod des Pianisten Christopher Falzone

Philadelphia, . Der US-amerikanische Pianist Christopher Falzone ist überraschend im Alter von 29 Jahren gestorben; die Todesursache ist nicht bekannt. Wie französische Medien berichten, war er noch im August dieses Jahres mit einem Rezital im Programm des Verbier Festivals.

Christopher Falzone wurde 1985 in den USA geboren und begann im Alter von vier Jahren, Klavier zu spielen. Bereits mit acht Jahren trat er als Interpret des Grieg-Klavierkonzerts mit dem Walt Disney-Jugendsinfonieorchester in Los Angeles auf. Später studierte er am Curtis Institute Philadelphia bei Leon Fleischer und Claude Franck. Während der Studienzeit erhielt er den Gilmore-Preis 2004, den Enesco-Preis in Rumänien 2007 und erste Preise der Wettbewerbe von Sulmona und Valsesia in Italien 2008. Im Jahr 2009 gewann er den Martha Argerich-Wettbewerb "Les Virtuoses du Futur" in Crans Montana und 2010 den Prix du Concours International de Piano d'Orléans. Falzone trat in allen größeren Konzerthallen der USA auf, wobei er mit Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Leonard Slatkin und Leon Fleischer zusammenarbeitete. In Europa war er unter anderem in Zürich, Dublin, Paris, Orléans, Bozen, Barcelona, Madrid und Bukarest zu hören.

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Bisherige Kommentare:

  1. Aktualisierung, 28.10.2014
    Einer Stellungnahme des Rechtsanwaltes des Pianisten zufolge, beging Christopher Falzone Suizid. Falzone nahm sich demnach das Leben durch einen Sprung aus dem 10. Stockwerk eines Krankenhauses in Genf. Trotz Einsatzes mehrerer Musikerkollegen (unter ihnen auch Martha Argerich) sei Falzone gegen seinen Willen psychiatrisch behandelt worden, auch medikamentös. In der Stellungnahme werden schwere Vorwürfe gegen die Eltern des Pianisten und Behörden in der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben.
    Redaktion, 28.10.2014, 10:07 Uhr

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