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Donnerstag, 8. Dezember 2022

Ehrung für Lebenswerk

"Goldener Schikaneder" für Edita Gruberova

Wien, . Die Opernsängerin Edita Gruberova erhält beim diesjährigen Österreichischen Musiktheaterpreis für ihr Lebenswerk den "Goldenen Schikaneder". Bei der Verleihung Mitte Juni im Theater an der Wien sollen außerdem Preisträger in zehn weiteren Kategorien geehrt werden, unter anderem für die beste Opernproduktion, die beste männliche und weibliche Hauptrolle und die beste Regie.

Edita Gruberova wurde am 23. Dezember 1946 in Bratislava geboren. Nach einem Gesangsstudium in ihrer Heimatstadt sowie in Prag debütierte die Sopranistin 1970 an der Wiener Staatsoper als Königin der Nacht in Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Oper "Die Zauberflöte". Schon seit 1972 ist Gruberova Ensemblemitglied der Staatsoper. Vier Jahre später gelang Gruberova schließlich als Zerbinetta in Richard Strauss' (1864-1949) Oper "Ariadne auf Naxos" der internationale Durchbruch. Darauf folgten Engagements an verschiedenen Opernhäusern Europas sowie weltweit. Im Laufe ihrer Gesangskarriere arbeitete Gruberova mit zahlreichen renommierten Dirigenten zusammen, darunter Karl Böhm, Sir Colin Davis, Kurt Eichhorn, Herbert von Karajan, Zubin Metha, Riccardo Muti sowie Sir Georg Solti. Heute ist die Sängerin Sonderbotschafterin der Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer.

Der "Goldene Schikaneder" wurde 2013 als nationaler Musiktheaterpreis auf Initiative von Karl-Michael Ebner und Elisabeth Flechl gegründet. Der ursprünglich geplante Name "Goldener Papageno" musste in letzter Minute geändert werden, da er dem "Papageno Award" der Linzer Reimann Akademie zu ähnlich gewesen wäre.

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