> > > Fédor Roudine gewinnt Violinwettbewerb Henri Marteau
Samstag, 19. Januar 2019

Russischer Geiger erhält Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro

Fédor Roudine gewinnt Violinwettbewerb Henri Marteau

Lichtenberg, . Der russische Violinist Fédor Roudine hat den 5. Internationalen Violinwettbewerb Henri Marteau in Lichtenberg bei Hof gewonnen. Roudine setzte sich gegen 63 Kandidaten aus 22 Ländern durch und erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Außerdem wurde er mit dem Preis der Jugendjury in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet. Den zweiten Platz belegte die Japanerin Misako Akama, sie erspielte sich neben dem Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro den Sonderpreis für die beste Mozart-Interpretation in Höhe von 1.000 Euro. Dritter wurde Minkyum Kim aus Südkorea, dessen Platzierung mit 5.000 Euro dotiert ist. Der Publikumspreis und der Wilfried-Schönweiß-Preis für die beste Max Reger-Interpretation ging an den Spanier Francisco Garcia Fullana. Weitere Sonderpreise für die besten Marteau- und Bach-Interpretationen in Höhe von jeweils 1.000 Euro gingen an Celina Kotz und Hwa-Pyung Yoo. Quanshuai Li erhielt die dreijährige Leihgabe einer Kopie der Maggini-Geige "Marteaus", weitere fünf Kandidaten gewannen Stipendien.

Fédor Roudine wurde 1992 als Sohn des russischen Komponisten Edison Denisov in Moskau geboren. Mit fünf Jahren begann er mit dem Geigenspiel. Am Pariser Conservatoire studierte er u.a. bei Larissa Kolos, Miroslav Roussine, Philippe Coutelen bevor er schließlich nach Besuch der Klasse von Zakhar Bron im Februar 2014an der Musikhochschule Köln seinen Abschluss machte. Bisher gewann Roudine unter anderem Violinwettbewerbe in Weimar, Fermo (Italien), Omsk (Russland), Yerevan (Armenien), und Gorizia (Italien).

Der Internationale Violinwettbewerb Henri Marteau wurde 2002 vom Freundeskreis der Musikbegegnungsstätte Haus Marteau gegründet und 2007 vom Bezirk Oberfranken als Träger übernommen. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei den Hofer Symphonikern. Ziel des alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerbs ist es, begabte junge Musiker zu fördern und den Kulturaustausch anzuregen. Namensgeber ist der französische Geiger und Komponist Henri Marteau, der 1874 in Reims geboren wurde.

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