> > > Musikalische Komödie in Leipzig wird ausgebaut
Montag, 22. April 2019

Ausbau für insgesamt 2,1 Millionen Euro

Musikalische Komödie in Leipzig wird ausgebaut

Leipzig, . Die Musikalische Komödie Leipzig soll ab Juli 2014 ausgebaut werden. Dabei sollen unter anderem die Künstler-Garderoben, die sich derzeit noch im Keller befinden, in das Nachbargebäude verlegt werden. Außerdem werden das Dachgeschoss des ehemaligen Wohnhauses zum Probenraum und der Dachboden zum Fundus umgebaut. Der Umbau ist Teil der seit zehn Jahren erfolgenden schrittweisen Sanierung der Musikalischen Komödie und soll bis 2016 fertiggestellt sein. Laut Direktion ist der Ausbau des Theaters erforderlich geworden, um seinen Betrieb dauerhaft abzusichern und die Arbeitsbedingungen der Künstler zu verbessern. Das denkmalgeschützte Gebäude soll zudem einen Fahrstuhl, Rettungswege nach heutigen Standards und einen Anschluss an die Musikalische Komödie erhalten. Auch die Klinker- und Stuckfassade soll denkmalgerecht aufgearbeitet werden. Von den Sanierungskosten mit 2,12 Millionen Euro werden 1,8 Millionen Euro öffentlich getragen. Diese wurden nun vom Verwaltungsausschuss des Stadtrats bewilligt.

Die Musikalische Komödie Leipzig, kurz auch Muko, ist Teil der Oper Leipzig. Sie besitzt jedoch nicht nur ein eigenes Ensemble mit Chor, Ballettgruppe und Orchester, sondern auch eine eigene Spielstätte. Das Repertoire reicht dabei von der Spieloper über die Operette bis hin zum Musical. Das Haus wurde 1912 als Konzert- und Ballettsaal errichtet und ab 1913 als "Varieté Drei Linden" genutzt. Durch die Beschädigung aller Theater im Innenstadtbereich im Zweiten Weltkrieg nutzte die Oper Leipzig den Saal von 1945 bis 1960 als Ausweichspielstätte. 1952 wurde das Haus mit den Minimalanforderungen für den Opernbetrieb umgebaut, 1960 wurde es durch die Fertigstellung des Opernhauses am Karl-Marx-Platz, dem heutigen Augustusplatz, für den Operettenbetrieb frei. Es enthält heute 529 Plätze. Intendant der Oper Leipzig und damit auch der Muko ist Ulf Schirmer, Oberspielleiter ist Volker Vogel. Chefdirigent des Orchesters ist seit 2007 Stefan Diederich.

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