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Dienstag, 11. Dezember 2018

Mexikanische Mezzosopranistin wurde 88 Jahre alt

Opernsängerin Oralia Dominguez ist tot

Mailand, . Die mexikanische Opernsängerin Oralia Dominguez ist im Alter von 88 Jahren in Mailand gestorben. Die mexikanische Kulturbehörde würdigte die Mezzosopranistin als "eine der bedeutendsten Stimmen des 20. Jahrhunderts". Während ihrer dreißigjährigen aktiven Karriere stand Dominguez unter anderem mit Maria Callas und Giuseppe di Stefano in Opernhäusern wie der Mailänder Scala, dem Londoner Covent Garden und dem Teatro Colón in Buenos Aires auf der Bühne.

Oralia Dominguez wurde am 25. Oktober 1925 in San Luis Potosí, Mexiko, geboren. Ein Jahr nach ihrem Bühnendebüt an der Mexican City Opera 1950 trat sie bereits neben Maria Callas, Mario del Monacco und Giuseppe Taddei in einer Produktion von Verdis "Aida" am Palacio de Bellas Artes auf. Die Aufnahme dieser Produktion gilt bis heute als eine der bedeutendsten. Ihr Europadebüt folgte 1953 in der Londoner Wigmore Hall, außerdem trat sie in diesem Jahr erstmals an der Mailänder Scala und beim Lucerne Festival auf. In den folgenden Jahren trat sie in ganz Europa auf, wobei sie mit Dirigenten wie Tulio Serafin, Igor Markevitch und Herbert von Karajan zusammenarbeitete. Größere Erfolge feierte sie in England am Royal Opera House Covent Garden und beim Glyndebourne Festivall. Ihren letzten Auftritt hatte sie 1982 mit Verdis Requiem, wiederum am Palacio de Bellas Artes.

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