> > > Aida Stucki Preis für Cellist Daniel Müller-Schott
Dienstag, 26. März 2019

Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert

Aida Stucki Preis für Cellist Daniel Müller-Schott

München, . Der Cellist Daniel Müller-Schott ist am vergangenen Wochenende mit dem Aida Stucki Preis der Anne-Sophie Mutter Stiftung ausgezeichnet worden. Müller-Schott erhielt die Auszeichnung zusammen mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro im Rahmen eines Matineekonzertes im Schloss Fürstenried in München. Die Stiftung würdigte Müller-Schotts "herausragenden Beitrag für das Cello-Repertoire" und seine Funktion als "strahlendes Vorbild einer ganzen Generation junger Cellisten". Er fühle sich nur dem Werk verpflichtet und gebe diesen Ethos in der Lehre weiter. Damit stehe er in der Tradition von Aida Stucki, welche "die europäische Spiel- und Ausbildungstradition in der Zukunft verankerte".

Der Cellist war von 1997-2001 bereits Stipendiat der Stiftung. Daniel Müller-Schott wurde 1976 in München geboren und studierte bereits im Alter von 13 Jahren an der Hochschule für Musik in München. Im Jahr 1992 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. In diesem Zusammenhang kam es auch zur ersten Begegnung mit Anne-Sophie Mutter, die ihn seither durch ihre Stiftung persönlich unterstützt. Gemeinsame Konzertauftritte hatten die beiden Musiker erstmals im Jahr 2000.

Der Aida Stucki Award wird von der Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Förderung junger Talente gestiftet. Er erinnert an die im Jahr 2011 gestorbene schweizerische Geigerin Aida Stucki, deren Schülerin Anne-Sophie Mutter war. Der erste Preisträger war der Kontrabassist Roman Patkoló. Die Stiftung fördert seit 1997 hochbegabte Nachwuchsmusiker.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Herbert-von-Karajan-Preis 2019 an Dirigent Mariss Jansons
Preisverleihung findet bei den Osterfestspielen Salzburg statt (25.03.2019) Weiter...

Wiener Filmmusik Preis 2019 für Pablo Anson
Auszeichnung des Österreichischen Komponistenbundes ist mit 7.000 Euro dotiert (25.03.2019) Weiter...

Komponist Hans Wüthrich gestorben
Musiker wurde 81 Jahre alt (24.03.2019) Weiter...

Doppelter Einsatz: Generalmusikdirektor springt für verspäteten Tenor ein
Leo Siberski übernimmt spontan Gesangspartie (22.03.2019) Weiter...

Loriots Erben kippen Ring-Aufführung
Erbengemeinschaft setzt sich gegen Essener Aalto-Theater durch (22.03.2019) Weiter...

Rheingau Musik Festival: Förderpreis geht an Flötist Stathis Karapanos
Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert (21.03.2019) Weiter...

Gasteig-Sanierung: Stadtrat weiter für Generalsanierung
Kritik an SPD-Fraktion (21.03.2019) Weiter...

Sopranistin Edita Gruberova beendet Opernkarriere
Letzter szenischer Auftritt in Donizetti-Oper (20.03.2019) Weiter...

Mailänder Scala: Doch kein Geld aus Saudi-Arabien
Opernhaus will bereits erhaltene Finanzmittel zurückzahlen (19.03.2019) Weiter...

Berliner Bühnen mit 3 Millionen Besuchern im Jahr 2018
Knapp 8.700 Vorstellungen und fast 1.600 Gastspiele (19.03.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (3/2019) herunterladen (2500 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Erich Wolfgang Korngold: Eine Nacht in Venedig - Finale II

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich