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Freitag, 15. November 2019

Musik-Lexikon

Tridentiner Konzil

Legte die heute noch gültigen liturgischen Formen fest

Auf dem Tridentiner Konzil (1545 bis 1563) wurden die noch heute gültigen liturgischen Formen festgelegt. Der Papst plädierte für eine generelle Abschaffung der mehrstimmigen Kirchenmusik, jedoch konnte ihn Palestrina (ca.1525-1594), Mitglied der Römischen Schule, anhand mehrerer Messkompositionen - darunter wahrscheinlich die "Missa Papae Marcelli" - überzeugen, dass sich polyphoner Stil und die vom Konzil geforderte Textverständlichkeit nicht gegenseitig ausschließen müssen. Das Tridentiner Konzil beschränkte die große Zahl von Sequenzen in der Liturgie auf die vier folgenden: "Victimae paschali laudes" zu Ostern, "Veni sancte spiritus" zu Pfingsten, "Lauda Sion salvatorem" zu Fronleichnam und "Dies irae" zur Totenmesse. 1727 kam das "Stabat mater" zum Fest der sieben Schmerzen Mariae hinzu.


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