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Donnerstag, 21. November 2019

Musik-Lexikon

Mixolydisch

eine der Kirchentonarten, die auf

Das Mittelalter unterschied acht (später 12) Oktavausschnitte nach griechischem Vorbild, die als so genannte Kirchentonarten mit den griechischen Namen der Tonarten bezeichnet wurden. Man unterscheidet zwischen vier authentischen - dorisch, phrygisch, lydisch, mixolydisch - sowie vier plagalen Nebentonarten - hypodorisch, hypophrygisch, hypolydisch, hypomixolydisch. Durch ein Missverständnis setzte man anders als in der Antike dorisch auf d, phrygisch auf e, lydisch auf f und mixolydisch auf g an. Es handelt sich bei den Kirchentonarten nicht um absolute, sondern um relative Tonhöhen, wodurch alle Tonarten auf beliebigen Tonstufen aufgebaut werden können. Bei den plagalen Tonarten verschiebt sich der Ambitus um eine Quarte nach unten, so dass der Schlusston in der Mitte der Skala liegt.


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