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Samstag, 18. September 2021

Musik-Lexikon

Kammermusik

Musik mit solistischer Besetzung der einzelnen stimmen

Die Bezeichnung Kammermusik geht auf den Ort ihrer Aufführung, nämlich die höfische, im Laufe des 18. Jahrhunderts auch bürgerliche Kammer, zurück. Ab dem Barockzeitalter etablierte sich die inhaltlich Eingrenzung des Begriffs auf klein besetzte Instrumentalmusik. Zur Kammermusik zählen solistische Besetzungen bis hin zu Kombinationen von zehn bis fünfzehn Instrumenten. Typische Kammermusik-Besetzungen sind ein Melodieinstrument (Violine, Cello, Flöte, Klarinette, Oboe usw.) plus Klavier, ein Klaviertrio (Violine, Cello, Klavier), Klavierquartett (Violine, Viola, Cello, Klavier), Klavierquintett (Streichquartett, Klavier), Streichquartett sowie Bläseroktett (je zwei Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte und Hörner). Das Kammerorchester ist kleiner besetzt als ein Sinfonieorchester und wird heutzutage neben Originalkompositionen für Kammerorchester auch für Werke des 18. und frühen bis mittleren Jahrhunderts eingesetzt, weil Orchester dieser Zeit in Bezug auf die Gesamtzahl der Streicher wesentlich kleiner besetzt waren.


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