> > > Affektenlehre
Montag, 19. August 2019

Musik-Lexikon

Affektenlehre

Lehre der Typisierbarkeit von Emotionen durch Musik

Barocke, an antike Vorstellungen der Typisierbarkeit von Emotionen durch Musik anknüpfende Lehre, die eine musikalische Rhetorik in Gestalt systematischer Entsprechungen von menschlichen Gefühlszuständen und musikalischen Formeln (Figuren) postulierte (HauptvertreterZarlino, Monteverdi, Kircher, Mattheson). Mit seiner ästhetischen Streitschrift "Vom Musikalisch-Schönen" erteilte der Wiener Kritiker Hanslick Mitte des 19. Jahrhunderts im Zeichen der aufkommenden Programmmusik jeder musikalischen Übersetzbarkeit von Affekten eine prinzipielle Absage.


Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (7/2019) herunterladen (2731 KByte) Class aktuell (2/2019) herunterladen (4851 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Antonín Dvorák: String Quartet B 57 in E major op.80 - Finale. Allegro con brio

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich