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Montag, 18. November 2019

Musik-Lexikon

Bitonalität

harmonische Doppeldeutigkeit

abgeleitet von lat. "bis" = "zweimal" und "tonalis" = "zum Ton (zur Tonart) gehörig", demnach harmonische Doppeldeutigkeit, d. h. die Art, aus zwei verschiedenen Harmonien zusammengesetzte Mischklänge zu bilden. Der Rameausche Quintsextakkord in Dur beispielsweise enthält zugleich eine Dur- und deren parallele Molltonart in einem Akkord. Tonartmixturen durch verstärkt parallel geführte Akkordbewegungen wirkten als besondere harmonische Reize bei Mussorgskij und bestimmten schließlich ganz wesentlich das Satzbild der Impressionisten im 20. Jahrhundert. Aus der Kombination von mehr als zwei Harmonien ergeben sich polytonale Klänge.


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