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Freitag, 19. Juli 2019

Musik-Lexikon

Basse danse

gemessener Hoftanz aus dem 15./16. Jahrhundert

(frz./ ital.: "bassa danza"): gemessener, geradtaktiger Hoftanz in Frankreich, den Niederlanden und Italien zwischen ca. 1450 und 1525. Die Oberstimmenmelodie ist in vielen Fällen als Cantus firmus in Messvertonungen nachweisbar. Improvisierend begleitet wurde der Tanz von Schalmei, Trompete, Laute, Harfe oder Trommel. Zusammen mit dem üblichen anschließenden Springtanz im ungeraden Takt ( z. B. Saltarello) entsteht die paarweise angelegte Tanzfolge Langsam-Schnell, welche im Sinne des übergeordneten Kontrastprinzips in späteren Suiten immer wieder begegnet.


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