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Sonntag, 21. Juli 2019

Musik-Lexikon

Ballade

aus Frankreich stammende musik. Form

(provenc.: "balada" = "Tanzlied", ursprünglich einstimmiges Volks-Tanzlied, ab dem 14. Jahrhundert über Troubadoure und Minnesänger (Wechselgesang von solistischem Vor- und chorischem Nachgesang) als mehrstimmige französische "ballade" in die Kunstmusik gelangt (Hauptwerke bei Machaut). Die Ballade als musikalische Form verschwindet im 15. Jahrhundert, bis englische Volksballaden im 18. Jahrhundert gesammelt werden (Percy, gefälscht: Ossian). Unterstützt durch Herders Ästhetik des Volksgesangs, gehen von ihnen entscheidende Impulse für die heute geläufige Kunstliedform aus (Schubert, "Der Erlkönig", Loewe u. a.). Die Verbindung zur mittelalterlichen Ballade besteht in der Heldenmotivik, welche schließlich den "Balladenton" in Chor- oder reinen Instrumental-Balladen (Schumann, Chopin, Brahms, Grieg u.a.) als typisch romantische, episch-dramatische Ausdruckskategorie etabliert.


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